ZukunftsMUT

DSEE-Programm für Engagement vor Ort für Kinder, Jugendliche und Familien

Gerade Kinder und Jugendliche haben in der Zeit der Corona-Pandemie wahre Größe gezeigt. Sie haben auf Freizeitaktivitäten in ihren Vereinen verzichtet, den Kontakt zu Gleichaltrigen in den digitalen Raum verlagert und Geduld und Verständnis für die pandemiebedingten Einschränkungen gezeigt. Jetzt heißt es Danke sagen, Zuversicht geben und Neues ermöglichen.

Mit dem Programm ZukunftsMUT unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt konkret vor Ort. Gefördert werden Projekte für junge Menschen in strukturschwachen und ländlichen Räumen, innovative Bildungs-, Gesundheits-, Lern- und Freizeitangebote sowie die Verbreitung sozialer Innovationen für Kinder, Jugendliche sowie deren Familien.

Farbige Kachel mit zwei Mädchen und Aufschrift Er wird Gemeinschaft, weil ihr Gemeinschaft schafft. Das Förderprogramm ZukunftsMut.

Der Stiftung stehen hierfür zusätzliche 30 Millionen Euro für die Jahre 2021 und 2022 aus dem Aktionsprogramm der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“ zur Verfügung. Die Mittel sollen bis Ende 2022 an gemeinnützige, vorrangig ehrenamtlich getragene, Organisationen ausgeschüttet werden.

Hintergründe zum Programm

Die Corona-Pandemie hat uns als Gesellschaft stark herausgefordert. Die Beschränkungen der Pandemie haben bei Kindern und Jugendlichen zu seelischen und körperlichen Belastungen geführt. Diese Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien benötigen besondere Unterstützung, damit die Pandemie nicht lange nachwirkt und Ungleichheiten sich nicht verfestigen. In zahlreichen Vereinen, Initiativen und anderen ehrenamtlichen Strukturen engagieren sich freiwillig Menschen, um Kinder, Jugendliche und Familien zu unterstützen. Dieses vielfältige Engagement ist gerade jetzt bei der Bewältigung der Pandemiefolgen besonders wichtig und wird in den verschiedenen Handlungsfeldern des Förderprogramms ZukunftsMUT durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt durch gezielte finanzielle Förderung unterstützt. Alle jungen Menschen sollen ihre Bildungsziele erreichen und ihre Persönlichkeit entwickeln können.

Das Programm ZukunftsMUT bietet in seinen drei Handlungsfeldern Möglichkeiten für eine Vielzahl von Aktivitäten und Akteuren im Engagement und Ehrenamt von für und mit Kindern und Jugendlichen, finanzielle Unterstützung zu erhalten. Insbesondere auch für diejenigen, die einen erschwerten Zugang zu den Angeboten haben (z.B. junge Menschen mit Behinderung, Menschen mit Zuwanderungshintergrund oder bildungsbenachteiligte junge Menschen).

Das Programm ist so ausgelegt, dass verschiedene Organisationen mit ihren Ideen darin Platz finden. Deshalb ist es in drei Handlungsfelder eingeteilt, die jeweils einen unterschiedlichen Schwerpunkt verfolgen.

  • Stärkung bürgerschaftlicher Aktivitäten vor Ort, die Kinder, Jugendliche und Familien durch freiwilliges Engagement adressieren, insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Räumen. (Handlungsfeld A)
  • Stärkung von innovativen Bildungs-, Gesundheits-, Lern- und Freizeitangeboten für Kinder, Jugendlichen sowie deren Familien in der Stadt und auf dem Land. (Handlungsfeld B)
  • Das Aufholen pandemiebedingter Rückstände. (Handlungsfelder A, B und C)
  • Die Verbreitung guter Praxis mit nachgewiesener Wirkung in den hier genannten Bereichen(Handlungsfeld C)

Direkte Zielgruppen des Programms sind juristische Personen des öffentlichen Rechts und juristische Personen des privaten Rechts (§§ 51 ff. Abgabenordnung (AO) z.B. Vereine, Stiftungen und Kirchengemeinden) und deren Zusammenschlüsse. (Außer Parteien, Gebietskörperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts)

Indirekte Zielgruppen des Programms sind Kinder, Jugendliche und Familien sowie Engagierte und Ehrenamtliche. Für sie soll das Engagement ermöglicht werden, insbesondere auch für diejenigen die einen erschwerten Zugang zu den Angeboten haben (z.B. junge Menschen mit Behinderung, Menschen mit Zuwanderungshintergrund oder bildungsbenachteiligte junge Menschen).

Anträge zum Förderprogramm ZukunftsMUT können in den Handlungsfeldern

  • A und B bis zum 15. August 2021 und im Handlungsfeld
  • C bis zum 15. September 2021

über das digitale Antragssystem der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt eingereicht werden

Zur Vorbereitung der Antragstellung können schon alle notwendigen Unterlagen (insbesondere Freistellungsbescheid sowie Handels- oder Vereinsregisterauszug) auf Aktualität geprüft und bereitgelegt werden. Darüber hinaus lohnt sich die aufmerksame Lektüre der Förderrichtlinie, sodass die Vorhaben auf Passung zum Programm überprüft und auch schon erste Kalkulationen für einen Ausgaben- und Finanzierungsplan erstellt werden können.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Projekte in den Handlungsfeldern A und B bis zum Jahresende abgeschlossen sein und die Mittel aus Zuwendungen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis spätestens zum 15. November 2021 abgerufen werden müssen.

Die Handlungsfelder im Programm ZukunftsMUT

Gefördert werden sollen Projekte für junge Menschen und Familien, die in den folgenden drei Handlungsfeldern Wirkung entfalten:

Handlungsfeld A: Für Projekte in ländlichen und strukturschwachen Räumen

In diesem Handlungsfeld werden Projekte in strukturschwachen und ländlichen Räumen gefördert. Sie werden dabei unterstützt, Engagement und Ehrenamt mit einer Förderung von bis zu 15.000 Euro für Kinder und Jugendliche und Familien in seiner Struktur zu unterstützen. Dies können z.B. Projekte zum Auf- und Ausbau sowie zur Fortentwicklung der Infrastruktur für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt, zur Qualifizierung und Beratung sowie Anerkennungsformate und Kommunikationsmaßnahmen sein.

Das Handlungsfeld A ist speziell zur Unterstützung des Engagements in ländlichen und strukturschwachen Regionen gedacht. Deshalb ist in diesem Handlungsfeld entscheidend für die Antragstellung, dass die beantragten Projekte im ländlichen und strukturschwachen Raum durchgeführt werden. Ob ihr Projekt dieses Kriterium erfüllt wird bei der Antragstellung automatisch über Ihre Postleitzahl überprüft. Sie können auch vor der Antragstellung schon einmal selbst nachschauen:

PLZ-Überprüfung

Prüfen Sie hier, ob Ihr Ort in einem ländlichen und strukturschwachen Raum liegt.

Im Rahmen des Handlungsfeld A des Förderprogramms ZukunftsMUT gelten solche Regionen als ländlich, die nach der Definition des Thünen-Instituts für ländliche Räume als “eher ländlich” oder “sehr ländlich” eingestuft sind. Als strukturschwach werden Regionen anerkannt, die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) als Fördergebiete ausgewiesen sind.

Hier können Sie prüfen, ob das für ihr Projekt der Fall ist.

Engagement und Ehrenamt findet in vielen Organisationsformen statt, weshalb das Förderprogramm ZukunftsMUT einem breiten Kreis an Organisationen eine Antragsstellung ermöglicht.

Anträge können von juristischen Personen des öffentlichen Rechts (z.B.  Kirchengemeinden) und juristischen Personen des privaten Rechts (z.B. Vereine und Stiftungen) gestellt werden, wobei letztere als gemeinnützig anerkannt sein müssen (§§ 51 ff. Abgabenordnung (AO).

Politische Parteien, Gebietskörperschaften (z.B. Landkreise, Städte und Gemeinden), Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie nicht rechtsfähige Organisationen beziehungsweise Organisationseinheiten sind nicht antragsberechtigt.

Förderfähig sind grundsätzlich projektbezogene Ausgaben, soweit sie erforderlich und angemessen sind. Folgende Ausgaben der zu fördernden Maßnahmen in diesem Handlungsfeld sind zuwendungsfähig:

  • Sachausgaben wie Anschaffungen (z.B. Materialien, Lernmittel, IT);
  • Veranstaltungskosten (z.B. Mieten, Verpflegungskosten);
  • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz;
  • kleine Präsente und andere Formen der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt (keine Geldgeschenke), die Anreiz bilden für weiteren Einsatz, sofern sie einen Wert von 20,- Euro pro Person nicht übersteigen und sie der Öffentlichkeitsarbeit dienen.
  • Aufwendungen im Rahmen von Werk- und Dienstverträgen (z.B. Honorare oder Personalkosten).

Die Fördersumme, die Sie für die Umsetzung Ihrer Projekte bei der DSEE beantragen können, staffelt sich in drei Förderhöhen: bis zu 5.000 Euro, ab 5.000 Euro bis 10.000 Euro und ab 10.000 Euro bis 15.000 Euro. Die Höhe Ihres Förderantrags hat auch Einfluss auf die Eigenmittel, die Ihre Organisation mit in das Projekt einbringen muss:

  • Bei einer Förderung bis zu 5.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Bei einer Förderung bis zu 10.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Bei einer Förderung bis zu 15.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Bei diesem Förderprogramm handelt es sich um eine so genannte Anteilsfinanzierung. Bei einer Anteilsfinanzierung verringert sich die Fördersumme, wenn die förderfähigen Gesamtkosten des Projekts sinken. Dies bedeutet,  dass wenn im Projekt geringere Ausgaben anfallen, auch die Fördersumme der DSEE sinkt. Eine nachträgliche Erhöhung der Zuwendung allerdings ist ausgeschlossen.

Wie in den allermeisten Förderprogrammen gilt das Verbot der Doppelförderung. Das bedeutet, dass eine Förderung nicht möglich ist, wenn bereits für das gleiche Projekt staatliche Mittel von anderer Stelle als der DSEE zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet auch, dass der Eigenmittelanteil nicht mit anderen Förderungen aus öffentlicher Hand bestritten werden kann.

Gleiche Chancen für alle: Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bewertet die Förderfähigkeit aller fristgerecht eingegangenen Anträge auf eine Förderung anhand nachfolgender Kriterien:

  • Anzahl der zu erreichenden Kinder, Jugendlichen und Familien;
  • Nachvollziehbare Projektlogik
  • Qualität der Projekte im Hinblick auf die Förderziele
  • Ausgeglichene regionale Verteilung
  • Ausgeglichene Verteilung nach Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts (z.B. Bildung, Sport, Kultur, Umwelt)
  • Stärkung von überwiegend ehrenamtlich getragenen Organisationen
  • Ermöglichung von Engagement für alle Kinder, Jugendlichen und Familien, insbesondere auch für diejenigen, die teils einen erschwerten Zugang zum Engagement haben (z.B. Kinder und Jugendliche mit Behinderung; Kinder, Jugendliche und Familien mit Zuwanderungshintergrund und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche).

Bitte beachten Sie: Bei den genannten Bewertungskriterien handelt es sich um einen Orientierungsrahmen für die Beurteilung der eingereichten Förderanträge. Ein Anspruch auf Gewährung der Förderungen besteht nicht. Soweit mehrere Anträge gleich bewertet werden und die beantragten Mittel die verfügbaren Haushaltsmittel für die Förderung übersteigen, entscheidet die DSEE nach Eingangsdatum der Anträge.

Alle Projekte, die von der DSEE gefördert werden können, erhalten einen formalen Zuwendungsbescheid, der den Projektbeginn festschreibt. Projekte können in der Regel erst ab dem Zugang des Zuwendungsbescheides starten, wenn kein vorzeitiger Maßnahmenbeginn von der DSEE genehmigt wurde (s. „Was ist ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn“). Die geförderten Projekte im Handlungsfeld A müssen in jedem Fall bis zum 31. Dezember 2021 beendet werden.

Bitte geben Sie im eigenen Interesse keine Mittel aus, bevor Sie einen Zuwendungsbescheid erhalten haben oder ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn durch die DSEE genehmigt wurde. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn kann im Rahmen der digitalen Antragstellung beantragt werden.

Zurzeit gibt es noch keine Möglichkeit, Projektanträge für das Jahr 2022 zu stellen. Die DSEE rechnet mit einer Vielzahl von Anträgen für Projekte mit einer Durchführung im Jahr 2021. Hier liegt auch der Schwerpunkt der Förderung, um schnell Möglichkeiten bereitzustellen, die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder, Jugendliche und Familien abzumildern. Für 2022 wird eine neue Förderrunde ausgeschrieben, der Zeitpunkt der Ausschreibung steht noch nicht fest.

Handlungsfeld B: Für innovative Ideen in Stadt und Land

Das Handlungsfeld B richtet sich an alle Organisationen die eine innovative Ideen zu Bildungs-, Gesundheits-, Lern- und Freizeitangeboten in die Tat umsetzen wollen, die Kinder, Jugendliche und Familien dabei unterstützt, die durch die Pandemie entstandenen Rückstände wieder aufzuholen. Auch unterstützt werden innovative Ideen, die dazu führen, mit Gleichaltrigen in der Freizeit zusammentreffen und voneinander lernen können, z.B. durch niedrigschwellige, lokale Beteiligungsangebote oder neue Lern- und Freizeitangebote vor Ort.

Antragsberechtigt sind hier Organisationen sowohl aus ländlichen Strukturen strukturschwachen Regionen als auch aus dem städtischen Bereich. Die maximale Förderhöhe beträgt 15.000 Euro.

Engagement und Ehrenamt findet in vielen Organisationsformen statt, weshalb das Förderprogramm ZukunftsMUT einem breiten Kreis an Organisationen eine Antragsstellung ermöglicht.

Anträge können von juristischen Personen des öffentlichen Rechts (z.B. Kirchengemeinden) und juristische Personen des privaten Rechts (z.B. Vereine und Stiftungen) gestellt werden, wobei letztere als gemeinnützig anerkannt sein müssen (§§ 51 ff. Abgabenordnung (AO)).

Politische Parteien, Gebietskörperschaften (z.B. Landkreise, Städte und Gemeinden), Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie nicht rechtsfähige Organisationen beziehungsweise Organisationseinheiten sind nicht antragsberechtigt.

Förderfähig sind grundsätzlich projektbezogene Ausgaben, soweit sie erforderlich und angemessen sind. Folgende Ausgaben der zu fördernden Maßnahmen in diesem Handlungsfeld sind zuwendungsfähig:

  • Sachausgaben wie Anschaffungen (z.B. Materialien, Lernmittel, IT);
  • Veranstaltungskosten (z.B. Mieten, Verpflegungskosten);
  • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz;
  • kleine Präsente und andere Formen der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt (keine Geldgeschenke), die Anreiz bilden für weiteren Einsatz, sofern sie einen Wert von 20,- Euro pro Person nicht übersteigen und sie der Öffentlichkeitsarbeit dienen.
  • Aufwendungen im Rahmen von Werk- und Dienstverträgen (z.B. Honorare oder Personalkosten)

Die Fördersumme, die Sie für die Umsetzung Ihrer Projekte bei der DSEE beantragen können, staffelt sich in drei Förderhöhen: bis zu 5.000 Euro, ab 5.000 Euro bis 10.000 Euro und ab 10.000 Euro bis 15.000 Euro. Die Höhe Ihres Förderantrags hat auch Einfluss auf die Eigenmittel, die Ihre Organisation mit in das Projekt einbringen muss:

  • Bei einer Förderung bis zu 5.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Bei einer Förderung bis zu 10.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Bei einer Förderung bis zu 15.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Bei diesem Förderprogramm handelt es sich um eine so genannte Anteilsfinanzierung. Bei einer Anteilsfinanzierung verringert sich die Fördersumme, wenn die förderfähigen Gesamtkosten des Projekts sinken. Dies bedeutet,  dass wenn im Projekt geringere Ausgaben anfallen, auch die Fördersumme der DSEE sinkt.

Wie bei den allermeisten Förderprogrammen gilt das Verbot der Doppelförderung. Das bedeutet, dass eine Förderung nicht möglich ist, wenn bereits für das gleiche Projekt staatliche Mittel von anderer Stelle als der DSEE zur Verfügung gestellt werden. Das heißt auch, dass der Eigenmittelanteil für eine Projektförderung im Programm „ZukunftsMUT“ nicht durch andere Förderungen aus öffentlicher Hand bestritten werden kann.

Gleiche Chancen für alle: Die Stiftung bewertet die Förderfähigkeit aller fristgerecht eingegangenen Anträge auf eine Förderung anhand nachfolgender Kriterien:

  • Anzahl der zu erreichenden Kinder, Jugendlichen und Familien;
  • Nachvollziehbare Projektlogik
  • Qualität der Projekte im Hinblick auf die Förderziele
  • Ausgeglichene regionale Verteilung
  • Ausgeglichene Verteilung nach Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts (z.B. Bildung, Sport, Kultur, Umwelt)
  • Stärkung von überwiegend ehrenamtlich getragenen Organisationen
  • Ermöglichung von Engagement für alle Kinder, Jugendlichen und Familien, insbesondere auch für diejenigen, die teils einen erschwerten Zugang zum Engagement haben (z.B. Kinder und Jugendliche mit Behinderung; Kinder, Jugendliche und Familien mit Zuwanderungshintergrund und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche).

Bitte beachten Sie: Bei den genannten Bewertungskriterien handelt es sich um einen Orientierungsrahmen für die Beurteilung der eingereichten Förderanträge. Ein Anspruch auf Gewährung der Förderungen besteht nicht. Soweit mehrere Anträge gleich bewertet werden und die beantragten Mittel die verfügbaren Haushaltsmittel für die Förderung übersteigen, entscheidet die DSEE nach Eingangsdatum der Anträge.

Alle Projekte, die von der DSEE gefördert werden können, erhalten einen formalen Zuwendungsbescheid, der den Projektbeginn festschreibt. Projekte können in der Regel erst ab dem Zugang des Zuwendungsbescheides starten, wenn kein vorzeitiger Maßnahmenbeginn von der DSEE genehmigt wurde (siehe: „Was ist ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn“). Die geförderten Projekte im Handlungsfeld B müssen in jedem Fall bis zum 31. Dezember 2021 beendet werden.

Bitte geben Sie im eigenen Interesse keine Mittel aus, bevor Sie einen Zuwendungsbescheid erhalten haben oder ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn durch die DSEE genehmigt wurde. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn kann im Rahmen der digitalen Antragstellung beantragt werden.

Zurzeit gibt es noch keine Möglichkeit, Projektanträge für das Jahr 2022 zu stellen. Die DSEE rechnet mit einer Vielzahl von Anträgen für Projekte mit einer Durchführung im Jahr 2021. Hier liegt auch der Schwerpunkt der Förderung, um schnell Möglichkeiten bereitzustellen, die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder, Jugendliche und Familien abzumildern. Für 2022 wird eine neue Förderrunde ausgeschrieben, der Zeitpunkt der Ausschreibung steht noch nicht fest.

Handlungsfeld C: Für die Verbreitung sozialer Innovationen

Das Handlungsfeld C widmet sich ganz der Förderung einer Verbreitung von wirksamen, sozialen Innovationen.  Das bedeutet, dass sich in diesem Handlungsfeld ausschließlich Organisationen auf eine Förderung bewerben können, die bereits innovative Maßnahmen an mehreren Standorten durchführen, die ihre Wirkung zur Stärkung von Engagement- und Ehrenamtsstrukturen zugunsten von Kindern, Jugendlichen und Familien bzw. zum Aufholen pandemiebedingter Rückstände unter Beweis gestellt haben. Die Förderung ermöglicht diesen Projekten eine Erweiterung des Angebots mittels Digitalisierung, Anpassung des Angebots auf neue Zielgruppen oder Ausweitung des Angebots auf neue Standorte. Die Förderung im Handlungsfeld C beträgt bis zu 150.000 Euro.

Folgende Ausgaben der fördernden Maßnahmen in diesem Handlungsfeld sind zuwendungsfähig:

  • Sachausgaben, die für die Ausweitung des Angebots auf neue Standorte, neue Zielgruppen oder die für Digitalisierung benötigt werden. Dies können beispielsweise Materialien für die Projektumsetzung sein, Druckkosten für Transferhandbücher, Hardware sowie Software zur Verbesserung interner Prozesse sowie der Kommunikation mit Engagierten an verschiedenen Standorten und zur Gewinnung neuer Mitglieder und Engagierter;
  • Honorare und Entgelte (insbesondere für Kommunikationsmaßnahmen, Programmierung, Design und Beratung) und Personalkosten für die beantragten Maßnahmen, die dem Ziel dienen, interne Prozesse und die Kommunikation mit Engagierten und Nutzer:innen der Angebote zu verbessern sowie neue Engagierte zu gewinnen und neue Standorte aufzubauen;
  • Veranstaltungskosten (z.B. Mieten, Verpflegungskosten), um neue Zielgruppen oder Standortpartner zu gewinnen und zu schulen;
  • Reisekosten, um die Gewinnung von Partner:innen an neuen Standorten und den Austausch zu befördern;
  • Begleitende Qualifizierungsangebote (insbesondere Coaching, Fort- und Weiterbildungsangebote) sowie Unterstützungsmaßnahmen (zum Beispiel zur Organisationsentwicklung und Rechtsberatung), um neues Wissen zu generieren sowie effizientere Prozesse für die Verbreitung einzuführen und neue Standorte aufzubauen;
  • Zur Deckung der indirekten Ausgaben wird in diesem Handlungsfeld eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 Prozent der oben genannten direkten vorhabenbezogenen Ausgaben gewährt.

Bitte beachten Sie: Bei den genannten Bewertungskriterien handelt es sich um einen Orientierungsrahmen für die Beurteilung der eingereichten Förderanträge. Ein Anspruch auf Gewährung der Förderungen besteht nicht. Soweit mehrere Anträge gleich bewertet werden und die beantragten Mittel die verfügbaren Haushaltsmittel für die Förderung übersteigen, entscheidet die DSEE nach Eingangsdatum der Anträge.

Die Fördersumme, die Sie für die Umsetzung Ihrer Projekte bei der DSEE beantragen können, staffelt sich in drei Förderhöhen: bis zu 50.000 Euro, ab 50.000 Euro bis 100.000 Euro und ab 100.000 Euro bis 150.000 Euro. Die Höhe Ihres Förderantrags hat auch Einfluss auf die Eigenmittel, die Ihre Organisation mit in das Projekt einbringen muss:

  • Bei einer Förderung bis zu 50.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Bei einer Förderung bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Bei einer Förderung bis zu 150.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Bei diesem Förderprogramm handelt es sich um eine so genannte Anteilsfinanzierung. Bei einer Anteilsfinanzierung verringert sich die Fördersumme, wenn die förderfähigen Gesamtkosten des Projekts sinken. Dies bedeutet,  dass wenn im Projekt geringere Ausgaben anfallen, auch die Fördersumme der DSEE sinkt.

Es gilt das Verbot der Doppelförderung, das bedeutet, dass eine Förderung nicht möglich ist, wenn bereits für das gleiche Projekt staatliche Mittel von anderer Stelle als der DSEE zur Verfügung gestellt werden. Das heißt auch, dass der Eigenmittelanteil für eine Projektförderung im Programm „ZukunftsMUT“ nicht durch andere Förderungen aus öffentlicher Hand bestritten werden kann.

Gleiche Chancen für alle: Die Stiftung bewertet die Förderfähigkeit aller fristgerecht eingegangenen Anträge auf eine Förderung anhand nachfolgender Kriterien:

  • Anzahl der zu erreichenden Kinder, Jugendlichen und Familien;
  • Nachgewiesene Wirkung im Handlungsfeld A oder B dieser Richtlinie;
  • Nachvollziehbare Projekt- und Wirkungslogik;
  • Qualität der Projekte im Hinblick auf die Förderziele;
  • Anzahl aktiver regionaler Standorte bei Antragstellung;
  • Belastbarkeit der Verbreitungs-/Skalierungstrategie für die Ausweitung des Angebots durch Digitalisierung oder in Bezug auf neue Zielgruppen oder weitere Standorte;
  • Stärkung von Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts an den Standorten;
  • Einbeziehung von bürgerschaftlich Engagierten und Ehrenamtlichen bei der Umsetzung des Projekts;
  • Angemessenes Verhältnis zwischen ehrenamtlich Engagierten und hauptamtlich Beschäftigten;
  • Ausgeglichene regionale Verteilung insbesondere mit Blick auf die Bundesländer sowie Verteilung Stadt-Land;
  • Ausgeglichene Verteilung nach Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts (z.B. Bildung, Sport, Kultur, Umwelt);
  • Ermöglichung von Engagement für alle Kinder, Jugendlichen und Familien, insbesondere auch für diejenigen, die teils einen erschwerten Zugang zum Engagement haben (z.B. Kinder und Jugendliche mit Behinderung; Kinder, Jugendliche und Familien mit Zuwanderungshintergrund und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche).

Bitte beachten Sie: Bei den genannten Bewertungskriterien handelt es sich um einen Orientierungsrahmen für die Beurteilung der eingereichten Förderanträge. Ein Anspruch auf Gewährung der Förderungen besteht nicht. Soweit mehrere Anträge gleich bewertet werden und die beantragten Mittel die verfügbaren Haushaltsmittel für die Förderung übersteigen, entscheidet die DSEE nach Eingangsdatum der Anträge.

Wirkungen sind Veränderungen, die Sie mit Ihrer Arbeit bei Ihren Zielgruppen, deren Lebensumfeld oder der Gesellschaft erreichen. Gesellschaftliche Wirkung wird als Impact, Wirkungen bei den Zielgruppen werden als Outcomes bezeichnet. Bei den Outcomes lassen sich wiederum verschiedene Wirkungsebenen unterscheiden, z.B. die Veränderung von Fähigkeiten, Verhalten oder der Lebenslage der Zielgruppen. Wirkungen ergeben sich in Folge von Leistungen, d.h. Angeboten, Maßnahmen oder Produkten. Diese Angebote, Maßnahmen oder Produkte sind zwar Outputs und eben noch keine Wirkungen, aber sie sind eine zwingende Voraussetzung, um Wirkungen zu erreichen.

Verbreitung /Skalierung meint, dass  soziale Innovationen mehr Wirkung entfalten. Bewährte Angebote werden strategisch am selben Ort, in anderen Städten und Gemeinden oder digital verbreitet. Immer mehr Menschen machen mit und sorgen dauerhaft für gesellschaftliche Veränderung. Mit der Förderung von wachsenden Organisationen und deren Verbreitung/ Skalierung wird eine besondere Hebelwirkung erreicht. Jeder investierte Euro führt zur Multiplizierung der sozialen Wirkung und hilft im Förderprogramm ZukunftsMUT somit Kindern, Jugendlichen und Familien mit qualitativ hochwirksamen Angeboten.

Alle Projekte, die von der DSEE gefördert werden können, erhalten einen formalen Zuwendungsbescheid, der den Projektbeginn festschreibt. Projekte können in der Regel erst ab dem Zugang des Zuwendungsbescheides starten, wenn kein vorzeitiger Maßnahmenbeginn von der DSEE genehmigt wurde (s. „Was ist ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn“). Die geförderten Projekte im Handlungsfeld C müssen in jedem Fall bis zum 31. Dezember 2022 beendet werden.

Bitte geben Sie im eigenen Interesse keine Mittel aus, bevor Sie einen Zuwendungsbescheid erhalten haben oder ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn durch die DSEE genehmigt wurde. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn kann im Rahmen der digitalen Antragstellung beantragt werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Antragstellung

Die Antragstellung ist ausschließlich digital über die Website der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) möglich.

Hierzu registrieren Sie Ihre Organisation im Antragssystem, laden die wesentlichen Nachweise (i.d.R. Gesellschaftsvertrag oder Satzung, Handels- oder Vereinsregisterauszug und Freistellungsbescheid) und werden dann automatisch durch die einzelnen Schritte des Antrags geführt. Alle Schritte werden auch über Hilfstexte im Antragssystem selbst erläutert.

Nachdem die Antragstellung im System abgeschlossen ist, muss der Antrag in einer automatisch generierten Kurzform ausgedruckt, rechtsgültig abgezeichnet und dann per Post an die DSEE gesendet werden. Sie werden dazu vom System direkt aufgefordert.

Ihr Vereinsregisterauszug bzw. Ihr Handelsregisterauszug regeln die gültige Unterschriftsbefugnis. Die Unterschrift(en) auf Ihrem Antrag müssen damit übereinstimmen.

Der Antrag gilt erst dann als eingereicht, wenn er in der automatisch vom System generierten Form handschriftlich unterschrieben bei der DSEE vorliegt.

Alle für den Antrag benötigten Unterlagen können Sie direkt im Antragssystem hinterlegen und müssen diese nicht mehr postalisch einsenden. Es ist grundsätzlich nicht möglich, Unterlagen zur Antragsstellung nachzureichen.

Die Antragstellung in den Handlungsfeldern A und B ist bis einschließlich 15. August 2021 möglich, die Antragsfrist für das Handlungsfeld C endet am 15. September 2021.

Nach erfolgreicher Einreichung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per Mail mit einem automatisch generierten Förderkennzeichen. Bitte reichen Sie spätestens innerhalb einer Woche nach elektronischer Antragstellung den unterschriebenen Antrag auf dem Postweg ein. 

Nutzen Sie bitte folgende Postanschrift zur finalen Einreichung Ihres Antrags: 

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Woldegker Chaussee 35
17235 Neustrelitz

Folgende Dokumente müssen über das digitale Antragssystem je nach Rechtsform Ihrer Organisation mit eingereicht werden:

  • Satzung / Gesellschaftervertrag
  • Vereinsregisterauszug / Handelsregisterauszug/Vertretungsbescheinigung der Stiftungsaufsicht bei Stiftungen oder Vertretungsvollmachten
  • Aktueller Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes

Auf dem Postweg muss lediglich das vom Antragssystem generierte Antragsdokument unterschreiben eingereicht werden. Bitte senden Sie keine weiteren Unterlagen (wie z.B. Satzungen oder Freistellungsbescheide) per Post an die DSEE. Das unterzeichnete Antragsdokument muss identisch dem digitalen entsprechen. Vorgenommene Änderungen jeglicher Art im unterzeichneten Antragsdokument sind unzulässig,werden nicht weiterbearbeitet und müssen daher von einer Zuwendung ausgeschlossen werden.

Der Kosten- und Finanzierungsplan dient Ihrer Projektkalkulation und wird im Falle eine Förderzusage verbindlicher Bestandteil des Zuwendungsbescheides. Dieser muss alle direkt bei der Durchführung des Vorhabens entstehenden Ausgaben (je nach Handlungsfeld Honorar-, Personal- und Sachkosten) enthalten. Die Honorarkosten müssen mit dem veranschlagten Stundensatz aufgeführt werden.

Zusätzlich stellt der Kosten- und Finanzierungsplan die Höhe der Eigen- und Fördermittel dar. Diese werden vom System errechnet.

Zur Deckung der indirekten Ausgaben (z.B. anteilige Mietkosten für Büroflächen, Arbeitsmaterialien, Porto) kann im Handlungsfeld C eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 Prozent der direkten vorhabenbezogenen Ausgaben beantragt werden.

Das beantragte Vorhaben muss so geplant sein, dass angemessene Vor- und Nachbereitungszeiten berücksichtigt werden. Im Förderzeitraum (auch Bewilligungszeitraum genannt) müssen alle Arbeiten fertiggestellt und alle projektbezogenen Ausgaben getätigt werden. Wichtig bei der Darstellung des geplanten Förderzeitraumes ist, dass das Ende des Förderzeitraums mit dem Ende eines Vorhabens zusammenfällt. Ende des Förderzeitraums ist im Handlungsfeld A und B der 31. Dezember 2021 und im Handlungsfeld C der 31. Dezember 2022.

Nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) dürfen Projektförderungen nur für Vorhaben bewilligt werden, die noch nicht begonnen wurden. Das heißt, dass mit dem beantragten Projekt erst dann begonnen werden darf, wenn der Bewilligungsbescheid (Zuwendungsbescheid) der DSEE zugegangen und bestandskräftig geworden ist. Im Falle des Handlungsfeld C, in dem die Skalierung und Erweiterung bereits bestehender Projekte gefördert wird, gilt diese Skalierung bzw. Erweiterung als Projekt, das noch nicht begonnen wurde.

Wichtig ist, dass vor Zustellung des Bewilligungsbescheides noch keine Zahlungen getätigt und rechtliche Verbindlichkeiten (z.B. Vertragsabschlüsse) eingegangen werden. Sollte vor Erhalt des Bewilligungsbescheides der DSEE zwingend mit den beantragten Arbeiten begonnen werden müssen (z.B. aufgrund des engen Zeitplanes) kann ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn mit der Antragstellung digital beantragt werden. Sobald die Antragsteller:innen der DSEE ein entsprechendes Schreiben erhalten, in dem einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zu einem bestimmten Tag zugestimmt wird, darf mit dem Vorhaben auf eigenes Risiko begonnen werden. Das bedeutet, dass trotz der Genehmigung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns die Möglichkeit besteht, dass das Projekt nicht gefördert werden kann.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Genehmigung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns bereits den gleichen Rechtsvorschriften der Mittelverwendung unterliegen, wie bei einer möglichen Genehmigung Ihres Antrags. Besonders sind hier die Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) zu beachten.

Die Anträge werden formal (z.B. Rechtsform, Vollständigkeit etc.) und inhaltlich (s. Kriterien im jeweiligen Handlungsfeld) von der DSEE geprüft. Im Falle einer Förderzusage erfolgt in der Regel spätestens sechs Wochen nach Antragsfrist eine Rückmeldung von der DSEE.

Pro Organisation kann nach Abschluss der Bewertung im Rahmen des Förderprogramms maximal ein Antrag im Rahmen des gesamten Förderprogramms mit seinen drei Handlungsfeldern positiv beschieden werden.

Häufig gestellte Fragen zur Mittelverwendung

Änderungen in den Kalkulationen während der Durchführung des Projekts sind nicht ungewöhnlich. Solange der Förderzweck weiterverfolgt wird, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, innerhalb eines so genannten Einzelansatzes (beispielsweise den Sachkosten) Änderungen vorzunehmen. Ausnahme: Dinge, die nicht dem Zweck der Förderrichtlinie und den im Antrag beschriebenen Zielen dienen oder von der Förderung grundsätzlich ausgeschlossen sind, wie u. a. Bußgelder, Geldstrafen, Rücklagen, kalkulatorische Kosten, Steuern auf Gewinn und Ertrag, Alkohol, Zigaretten, kalkulatorische Kosten für Abschreibung/Absetzung für Abnutzung oder Baumaßnahmen.

Sollte beabsichtigt werden, veranschlagte Einzelansätze (beispielsweise Honorar- oder Sachkosten) zu überschreiten, ist dies ohne Genehmigung bis zu einem Umfang von 20 Prozent der Summe des Einzelansatzes möglich. Dies muss jedoch kostenneutral erfolgen, d.h. in einem Einzelansatz zusätzlich ausgegebene Mittel müssen an anderer/n Stelle/n eingespart werden. Eine nachträgliche Erhöhung der Fördermittel aufgrund gestiegener Kosten ist nicht möglich.

Bei den bewilligten Fördergeldern handelt es sich um Steuergelder, mit denen gewissenhaft und sparsam umgegangen werden muss. Vergleichen Sie daher grundsätzlich vor jedem Kauf und jeder Beauftragung die Preise oder das Honorar und dokumentieren Sie dies.  

Sie sind verpflichtet, bei der Auswahl der Angebote das wirtschaftlichste Angebot zu nehmen. Das wirtschaftlichste Angebot in einem Vergabeverfahren ist dasjenige mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Preis können hier auch andere Auswahlkriterien (beispielsweise Sozial- und Nachhaltigkeitsaspekte, Qualität, Lieferzeit u. a. m.) im Vorfeld definiert und bei der Auswahl berücksichtigt werden. Ab einem Schätzwert von 3.000 Euro für Einzelbeschaffungen (einzelne Leistungen, wie auch Beschaffungen von ‘Gruppensätzen’) muss diese kriteriengeleitete Auswahl nachvollziehbar dokumentiert werden.

Alle Ausgaben müssen innerhalb des Bewilligungszeitraums entstanden sein. Der Bewilligungszeitraum wird mit dem Zuwendungsbescheid festgelegt und ist bindend. Ausgaben, die vor oder nach dem im Bescheid genannten Zeitraum entstanden sind (insbesondere durch das Schließen von Verträgen), sind nicht förderfähig und müssen selbst finanziert werden. Abgerufene Mittel müssen innerhalb von 6 Wochen nach Zahlungseingang verausgabt oder an die DSEE zurück überwiesen werden.

Bitte nutzen Sie für den Mittelabruf das Antragssystem auf der Website der DSEE. Sie können dort mehrmals während der Projektlaufzeit die Fördermittel abrufen. Letzter Mittelabruf im Kalenderjahr muss spätestens am 15. November 2021 erfolgen. Sie sind an die Realisierung des Zuwendungszwecks im Bewilligungszeitraum (siehe Zuwendungsbescheid) gebunden. 

Der Mittelabruf wird vorab digital über (Link folgt später) eingereicht und muss anschließend innerhalb von sieben Werktagen rechtsverbindlich unterschrieben postalisch an die DSEE gesandt werden. Sie werden hierauf auch im Antragssystem automatisch hingewiesen.

Kontakt

Sie haben Fragen zu dem Programm ZukunftsMUT? Schreiben Sie uns am besten eine E-Mail an
hallo@d-s-e-e.de. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

Telefonisch erreichen Sie uns unter der folgenden Nummer.

Antragstellung

Anträge zum Förderprogramm ZukunftsMUT können in den Handlungsfeldern A und B bis zum 15. August 2021 und im Handlungsfeld C bis zum 15. September 2021 über das digitale Antragssystem der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt eingereicht werden.

Infoveranstaltungen

Dokumente

Richtlinie vom 30 Juni 2021

Förderleitfaden (Stand: 14. Juli 2021)

Aufhohlpaket