100xDigital

DSEE-Programm für den digitalen Wandel in Engagement und Ehrenamt

Mit dem Programm 100xDigital unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt deutschlandweit 100 gemeinnützige Organisationen aus unterschiedlichen Engagement-Feldern beim digitalen Wandel.

Der digitale Wandel verändert nicht nur unser Leben in allen Bereichen, sondern auch das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement in Organisationen. Viele Tätigkeiten werden vermehrt digital erledigt. Dadurch entstehen neue Formen der Kommunikation, Beteiligung und Zusammenarbeit. Gleichzeitig gibt es viele unbeantwortete Fragestellungen:

  • Wie können digitale Lösungen und Werkzeuge dazu beitragen, dass Aufgaben von Kommunikation bis Projektumsetzung besser erfüllt werden können?
  • Wie können gemeinnützige Organisationen wie zum Beispiel Vereine oder Stiftungen die Relevanz verschiedener Bereiche der Digitalisierung für sich einschätzen?
  • Wie kann man sich als Organisation gut auf die Veränderungen vorbereiten?
  • Wie gestaltet man eine passgenaue IT-Landschaft und wie intensiv werden digitale Technologien genutzt?
  • Wie finde ich heraus, welche digitalen Werkzeuge die Herausforderungen meiner Organisation am besten lösen?
  • Wie kann ich Social Media für meinen Verein nutzen?
  • Wie kann ich das Wissen in meiner Organistion am besten sichern?
  • Welche Hürden stehen den Digitalisierungsbemühungen entgegen und welche Fähigkeiten und Kompetenzen sollten durch Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen gefördert werden?

Die wichtigsten Eckpunkte zum Programm

Mit dem Programm 100xDigital unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gemeinnützige Organisationen dabei, Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels zu entwickeln.

Warum gibt es 100xDigital?

Die Corona-Pandemie hat verdeutlicht, dass die bestehenden Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts sich zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit und Krisenfestigkeit dem digitalen Wandel aktiv stellen müssen. Dies erfordert eigene Digitalisierungskompetenz, versierte fachliche Begleitung sowie Förderung bei der Realisierung konkreter Maßnahmen. Auf diesem Wege können die Grundvoraussetzungen für digitale Teilhabe in der Zivilgesellschaft geschaffen werden.

Was ist das Ziel?

100xDigital unterstützt gemeinnützige Organisationen in ganz Deutschland bei den Herausforderungen des digitalen Wandels. Im Programm wird Grundlagenwissen zu den Themen des digitalen Wandels vermittelt. Die individuellen digitalen Herausforderungen werden identifiziert, Lösungsansätze entwickelt und konkret umgesetzt. Das Programm zielt auf eine Vernetzung der teilnehmenden Organisationen untereinander ab.

Die wichtigsten Eckpunkte zur Bewerbung

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die zwei Ansprechpartnerinnen oder -partner benennen, die das Qualifizierungsprogramm durchlaufen und die Umsetzung der Projekte begleiten. Organisationen müssen in der Lage sein, einen finanziellen Eigenanteil gemäß der nachstehenden Staffelung zu erbringen:

  • Bei einer Förderung bis zu 20.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  •  Bei einer Förderung bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Zielgruppe

Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen, die sich einer konkreten Herausforderung des digitalen Wandels stellen wollen. Es werden sowohl rein ehrenamtliche, als auch Organisationen bis zu einer Größe von maximal 20 hauptamtlichen Mitarbeitenden unterstützt.

Gefördert werden:

  • eingetragene Vereine;
  • Stiftungen bürgerlichen Rechts;
  • Unternehmen (bspw. in den Rechtsformen gGmbH, gUG, gAG).

Die Antragstellenden müssen als gemeinnützig i. S. d. §§ 51 ff. Abgabenordnung (AO) anerkannt sein.

Programmbestandteile

Das Programm 100xDigital besteht aus folgenden Modulen:

Modul 1) Verstehen und Lernen: Qualifizierung zu den Grundlagen der Digitalisierung

Im ersten Modul erhalten Organisationen geldwerte Leistungen in Form von konkreten Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten. Dabei durchlaufen die ausgewählten Organisationen ein digitales Qualifizierungs- und Lernprogramm, das alle Aspekte der Digitalisierung in gemeinnützigen Organisationen behandelt.

Das Lernprogramm besteht aus folgenden Einheiten und ist für mindestens zwei Ansprechpartnerinnen oder -partner pro teilnehmende Organisation verpflichtend:

  1. Strategie
  2. Kultur und Arbeitsweise
  3. Kommunikation
  4. Organisation und Prozesse
  5. Technologie und Daten

Modul 2) Mein Digitalprojekt: Umsetzungsphase

Teilnehmende Organisationen erhalten Training oder Beratung, die sie dabei begleitet, eine maßgeschneiderte Lösung für ihre digitalen Herausforderungen zu entwickeln, zu testen und einzuführen. Für die Einführung der Lösungen wird ein Umsetzungsbudget bis zu 20.000 Euro und bei innovativen Modellprojekten bis zu 100.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Modul 3) Vernetzen und voneinander lernen. Demoday und Vernetzungsveranstaltungen

Teilnehmende Organisationen präsentieren ihre Lösungen untereinander und anderen interessierten Organisationen. Peer-to-Peer-Unterstützung durch eine nachhaltige Vernetzung der 100 digitalen Vorreiterorganisationen ist ausdrücklich erwünscht.

Auswahlkriterien

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bewertet die eingegangenen Bewerbungen anhand der nachfolgenden Kriterien:

  • Nachvollziehbare und überzeugende Projekt- und Wirkungslogik;
  • Innovationscharakter der Maßnahme
  • Zielgruppe
  • Ausgeglichene Verteilung der Bundesländer
  • Ausgeglichene Verteilung der Ehrenamts- und Engagementbereiche
  • Anzahl der zu erreichenden Engagierten
  • Wirkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen

Bei einer Förderung, die höher ist als 20.000 Euro, kommen zusätzlich folgende Kriterien zum Tragen:

  • Modellcharakter/ Lern- und Skalierungspotential der Maßnahme innerhalb der eigenen Organisationsstruktur
  • Überregionale Ausstrahlung
  • Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Organisationen und Strukturen

Die Corona-Pandemie hat verdeutlicht, dass die bestehenden Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts sich zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit und Krisenfestigkeit dem digitalen Wandel aktiv stellen müssen. Dies erfordert eigene Digitalisierungskompetenz, versierte fachliche Begleitung sowie Förderung bei der Realisierung konkreter Maßnahmen. Auf diesem Wege können die Grundvoraussetzungen für digitale Teilhabe in der Zivilgesellschaft geschaffen werden.

100xDigital unterstützt gemeinnützige Organisationen in ganz Deutschland bei den Herausforderungen des digitalen Wandels. Im Programm wird Grundlagenwissen zu den Themen des digitalen Wandels vermittelt. Die individuellen digitalen Herausforderungen werden identifiziert, Lösungsansätze entwickelt und konkret umgesetzt. Das Programm zielt auf eine Vernetzung der teilnehmenden Organisationen untereinander ab.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die zwei Ansprechpartner:innen benennen, die das Qualifizierungsprogramm durchlaufen und die Umsetzung der Projekte begleiten. Organisationen müssen in der Lage sein, einen finanziellen Eigenanteil gemäß der nachstehenden Staffelung zu erbringen:

  • Bei einer Förderung bis zu 20.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  •  Bei einer Förderung bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen, die sich einer konkreten Herausforderung des digitalen Wandels stellen wollen. Es werden sowohl rein ehrenamtliche, als auch Organisationen bis zu einer Größe von maximal 20 hauptamtlichen Mitarbeitenden unterstützt.

Gefördert werden:

  • eingetragene Vereine;
  • Stiftungen bürgerlichen Rechts;
  • Unternehmen (bspw. in den Rechtsformen gGmbH, gUG, gAG).

Die Antragstellenden müssen als gemeinnützig i. S. d. §§ 51 ff. Abgabenordnung (AO) anerkannt sein.

Das Programm 100xDigital besteht aus folgenden Modulen:

Modul 1) Verstehen und Lernen: Qualifizierung zu den Grundlagen der Digitalisierung

Im ersten Modul erhalten Organisationen geldwerte Leistungen in Form von konkreten Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten. Dabei durchlaufen die ausgewählten Organisationen ein digitales Qualifizierungs- und Lernprogramm, das alle Aspekte der Digitalisierung in gemeinnützigen Organisationen behandelt.

Das Lernprogramm besteht aus folgenden Einheiten und ist für mindestens zwei Ansprechpartner:innen pro teilnehmende Organisation verpflichtend:

  1. Strategie
  2. Kultur und Arbeitsweise
  3. Kommunikation
  4. Organisation und Prozesse
  5. Technologie und Daten

Modul 2) Mein Digitalprojekt: Umsetzungsphase

Teilnehmende Organisationen erhalten Training oder Beratung, die sie dabei begleitet, eine maßgeschneiderte Lösung für ihre digitalen Herausforderungen zu entwickeln, zu testen und einzuführen. Für die Einführung der Lösungen wird ein Umsetzungsbudget bis zu 20.000 EUR und bei innovativen Modellprojekten bis zu 100.000 EUR zur Verfügung gestellt.

Modul 3) Vernetzen und voneinander lernen. Demoday und Vernetzungsveranstaltungen

Teilnehmende Organisationen präsentieren ihre Lösungen untereinander und anderen interessierten Organisationen. Peer-to-Peer-Unterstützung durch eine nachhaltige Vernetzung der 100 digitalen Vorreiterorganisationen ist ausdrücklich erwünscht.

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bewertet die eingegangenen Bewerbungen anhand der nachfolgenden Kriterien:

  • Nachvollziehbare und überzeugende Projekt- und Wirkungslogik;
  • Innovationscharakter der Maßnahme;
  • Zielgruppe;
  • Ausgeglichene Verteilung der Bundesländer;
  • Ausgeglichene Verteilung der Ehrenamts- und Engagementbereiche;
  • Anzahl der zu erreichenden Engagierten;
  • Wirkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen.

Bei einer Förderung, die höher ist als 20.000 Euro, kommen zusätzlich folgende Kriterien zum Tragen:

  • Modellcharakter/ Lern- und Skalierungspotential der Maßnahme innerhalb der eigenen Organisationsstruktur;
  • Überregionale Ausstrahlung;
  • Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Organisationen und Strukturen.

Ablauf des Programms 2022

  • 15. Februar – 14. März

    Bewerbungsphase

  • April

    Qualifizierungsphase

  • April – Mai

    Bedarfsanalysephase

  • Juni – Dezember

    Umsetzungsphase

  • Januar – März

    Vernetzung und Demoday

  • Ende März

    Abschluss von 100xDigital

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Unterstützungsprogramm 2022

Die bestehenden Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts stellen sich zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit dem digitalen Wandel. Dies erfordert einen eigenen sicheren Umgang, eine qualifizierte fachliche Begleitung von außen sowie Förderung bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen. Dabei unterstützt das Programm 100xDigital praxisnah. Auf diesem Wege können die Grundvoraussetzungen für digitale Teilhabe in der Zivilgesellschaft gestärkt werden.

Die geförderten 100 Organisationen haben nach der Umsetzung ihrer Projekte im Rahmen des Unterstützungsprogramms Grundlagenwissen zu den Themen des digitalen Wandels erhalten und ihre digitalen Herausforderungen verstanden. Sie haben eigene Lösungsansätze entwickelt und einen Ansatz daraus umgesetzt. Die 100 Organisationen sind untereinander vernetzt und bereit für den nächsten Schritt des digitalen Wandels.

Das Förderprogramm 100xDigital wird deutschlandweit in der Stadt und auf dem Land 100 gemeinnützige Organisationen aus unterschiedlichen Engagement-Feldern beim digitalen Wandel unterstützen.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen (eingetragene, gemeinnützige Vereine, Stiftungen, gGmbH, gUG, gAG, gemeinnützige Genossenschaften).  Es werden sowohl rein ehrenamtlich getragene als auch Organisationen bis zu einer Größe von maximal 20 hauptamtlichen Mitarbeitenden unterstützt. Dabei wird eine ausgeglichene regionale Verteilung berücksichtigt.

Nicht am Programmen teilnehmen können politische Parteien, öffentliche-rechtliche Gebietskörperschaften (ausgenommen Kirchen) sowie nicht rechtsfähige Organisationen, Gruppen sowie Einzelpersonen.

Das Unterstützungsprogramm besteht aus drei Modulen, die aufeinander aufbauen.

  • Modul 1 „Verstehen und Lernen: Qualifizierung zu den Grundlagen der Digitalisierung“
    • Im ersten Modul erhalten Organisationen geldwerte Leistungen in Form von konkreten Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten. Dabei durchlaufen die ausgewählten Organisationen ein digitales Qualifizierungs- und Lernprogramm, das viele Aspekte der Digitalisierung in gemeinnützigen Organisationen behandelt. Zu den Inhalten gehören unter anderem Strategie, Kultur und Arbeitsweise, Kommunikation, Organisation und Prozesse sowie Technologie und Daten.
  • Modul 2) „Mein Digitalprojekt: Umsetzungsphase“
    • Die teilnehmenden Organisationen erhalten ein Coaching oder eine Beratung zur Entwicklung und Einführung des Lösungsansatzes für die Einbindung in die Abläufe der Organisation. Für die Einführung der Lösungen werden ein Umsetzungsbudget von bis zu 20.000 Euro und bei innovativen Modellprojekten bis zu 100.000 Euro zur Verfügung gestellt.
    • Bei einer Förderung von bis zu 20.000 Euro beträgt die Förderung bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Es muss ein finanzieller Eigenanteil durch die Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger von 10 Prozent erbracht werden. Bei einer Förderung von bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Es muss ein finanzieller Eigenanteil durch die Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger von 20 Prozent erbracht werden.
  • Modul 3) „Vernetzen und voneinander lernen. Demoday und Vernetzungsveranstaltungen“
    • Die teilnehmenden Organisationen präsentieren ihre Lösungen untereinander und anderen interessierten Organisationen. So ist das Lernen von- und miteinander möglich und die nachhaltige Vernetzung wird gefördert.

Folgende Kosten werden im Unterstützungsprogramm gefördert:

  1. Vorhabenbezogene Personalkosten;
  2. Sachausgaben bestehend aus Hardware (insbesondere PC-Ausstattung, Smartphone, Tablet, Webcam sowie Zubehör), Software zur Verbesserung interner Prozesse sowie der Kommunikation mit Engagierten und zur Gewinnung neuer Mitglieder;
  3. Honorare und Entgelte (insbesondere für Programmierung, Design und Beratung) für die beantragten Maßnahmen, die dem Ziel dienen, interne Prozesse und die Kommunikation mit Engagierten und Nutzerinnen sowie Nutzern der Angebote zu verbessern sowie neue Engagierte zu gewinnen;
  4. Fach- und sachbezogene Qualifizierungs- und Beratungsleistungen für bürgerschaftlich Engagierte und Ehrenamtliche.

Die bereitgestellten Fördermittel müssen bis zum 31.12.2022 verwendet worden sein. Nicht verwendete Fördermittel verfallen und müssen ggf. an die DSEE zurückerstattet werden.

Weitere Details (auch zu nicht förderfähigen Kosten) entnehmen Sie bitte der Förderbekanntmachung.

Jede Organisation kann maximal einen Antrag im Rahmen dieser Fördermaßnahme stellen.

Häufig gestellte Fragen zur Interessenbekundung 2021

Für das Förderprogramm 100xDigital gibt es einen mehrstufigen Auswahlprozess bestehend aus dem Interessenbekundungsverfahren und dem Antragsverfahren:

  1.  Interessenbekundungsverfahren
    Am 28. Juni 2021 startet das öffentliche Interessenbekundungsverfahren. Die Teilnahme ist nur digital über das Antragstool möglich. Bis zum 25. Juli 2021 können alle antragsberechtigten Organisationen ihre Interessenbekundung einreichen.
  2. Auswahlverfahren
    Im anschließenden Auswahlverfahren werden aus allen fristgerecht eingegangenen Interessenbekundungen 100 Organisationen durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit Hilfe eines transparenten Kriterienkatalogs ausgewählt. Diese Phase des Auswahlverfahrens wird voraussichtlich bis Mitte August dauern.

Für 100 Organisationen besteht die Möglichkeit, anhand der veröffentlichten Kriterien die zweite Stufe des Verfahrens zu erreichen.

Die Kriterien für die zweite Stufe des Antragsverfahrens gliedern sich in drei Schwerpunkte:

  • Die Pflichtkriterien, welche die Gemeinnützigkeit, die ehrenamtliche Struktur und die Organisationsgröße (maximal 20 hauptamtliche Mitarbeitende) sind, müssen erfüllt sein.
  • Die weitere Auswahl erfolgt auf Basis der direkten Kriterien
    • Verständlichkeit,
    • Umsetzbarkeit der Maßnahme und
    • die Entwicklungsmöglichkeit (Wachstum) der Maßnahme.
    • Weiter achtet die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt darauf, dass eine deutschlandweite Verteilung und
    • das Engagement in unterschiedlichen Themenfeldern zum Tragen kommen.
  • Bei einer Förderung von 20.000 Euro oder mehr kommen zusätzliche Kriterien betreffend des Modellcharakters, der Lern-, Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeiten der Maßnahme innerhalb der eigenen Organisation sowie die überregionale Ausstrahlung und Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Organisationen hinzu.

Die 100 ausgesuchten Organisationen erhalten nach Aufforderung durch die DSEE die Möglichkeit, auf formalem Wege Anträge zur Förderung der Umsetzungsbudgets zu stellen.

Die 100 ausgesuchten Organisationen erhalten hierzu zur Konkretisierung ihrer Anträge im Rahmen des Programms die Möglichkeit, an Informationsworkshops teilzunehmen sowie individuelle Beratung.

Grafik mit einem Mann am Schreibtisch hinter einem Riesen-Papierstapel. Text: Wir suchen die Masse aus der Klasse. Das Programm 100xDigital. Danke für Eure Bewerbungen.

Kontakt

Sie haben Fragen zu dem Programm 100xDigital? Schreiben Sie uns am besten eine E-Mail an
hallo@d-s-e-e.de.
Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

Telefonisch erreichen Sie uns unter der folgenden Nummer.

Ansprechpartner

Armin Pialek
Referent

armin.pialek@d-s-e-e.de

Termine und Veranstaltungen

100xDigital verbreiten? Unser Kommunikations-Paket

Sie wollen über das Förderprogramm berichten? In unserem Kommunikations-Paket finden Sie Grafiken und Texte für Ihre Newsletter und Social-Media-Kanäle.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Auf einem Blick

Das Förderprogramm 100xDigital 2021 besteht aus mehreren Maßnahmen, die Ihre Digitalkompetenz erhöhen und konkret in Anwendung bringen

  • 100 Organisationen

  • bis zu 100.000 Euro Umsetzungsbudget

  • Coaching, Beratung und Vernetzung

    Fünf virtuelle Qualifizierungsangebote, durchgeführt von Profis in fünf Themenbereichen

    3 virtuelle Workshops zum Verstehen digitaler Herausforderungen und dem Entwickeln von Lösungsansätzen

    Individuelle Beratungsgespräche und Hilfestellungen durch qualifizierte Trainer:innen

    Vernetzung und Demoday

Häufig gestellte Fragen zum Verwendungsnachweis für geförderte Projekte 2021

Allgemeine Fragen zum Verwendungsnachweis für geförderte Projekte 2021

Der Verwendungsnachweis ist die Erfolgskontrolle für Ihr Projekt. Er ist fester, verpflichtender Bestandteil der Projektförderung. Mit ihm weisen Sie die ordnungsgemäße Verwendung der bewilligten Projektmittel nach. Der Verwendungsnachweis besteht aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis anhand einer Belegliste.

Neben den Daten Ihrer Organisation, der Bezeichnung Ihres Projektes und des Durchführungszeitraums beinhaltet der Sachbericht Angaben zu Ihren geplanten Zielen, zu den tatsächlich erreichten Zielen und den durchgeführten Maßnahmen im Projekt.
Sie haben die Möglichkeit, Abweichungen vom ursprünglichen Projektplan darzustellen. Des Weiteren stellen wir Ihnen zur Auswertung unserer Programme einige auf das jeweilige Förderprogramm zugeschnittene Fragen.

Nachweisbelege, wie zum Beispiel Rechnungen, müssen zunächst weder digital eingereicht noch postalisch an die DSEE gesendet werden. Im zahlenmäßigen Nachweis listen Sie ausgehend von den Positionen in Ihrem Kosten- und Finanzierungsplan alle Projektausgaben tabellarisch im digitalen Förderportal auf. Das Schema sieht wie folgt aus: Belegnummer, inhaltliche Bezeichnung der Rechnung, Rechnungsbetrag, Rechnungsdatum, Zahlungsempfänger, Leistungszeitraum, Auftragsdatum. Dieses Nachweisverfahren wird daher als beleglos bezeichnet.

Ab Mitte Januar 2022 ist der Verwendungsnachweis über das digitale Förderportal der DSEE möglich. Sie werden über eine Nachricht im Förderportal informiert.

Fragen zum Ablauf der Verwendungsnachweisführung für geförderte Projekte 2021

Den Verwendungsnachweis reichen Sie über das digitale Förderportal ein. Nachdem sie den Verwendungsnachweis inklusive Sachbericht und zahlenmäßigem Nachweis dort angelegt haben, reichen Sie diesen digital ein, es generiert sich ein PDF-Dokument, welches Sie rechtsverbindlich unterschrieben an die DSEE senden. Nach Bestätigung des postalischen Eingangs gilt der Verwendungsnachweis als eingereicht. Sie werden darüber über das Förderportal informiert.

In den Programmen 100xDigital, Mikroförderung, ZukunftsMUT (Handlungsfelder A und B) sowie im Programm Bildungsturbo muss der Verwendungsnachweis bis zum 30.6.2022 bei der DSEE digital eingereicht sein. In den Programmen Engagiertes Land und im Handlungsfeld C des Förderprogramms ZukunftsMUT ist die Frist zur Einreichung des Verwendungsnachweises der 30.6.2023. Nach der digitalen Einreichung muss der Verwendungsnachweis in Form des automatisch generierten PDF-Dokuments rechtsverbindlich unterzeichnet postalisch an die DSEE gesendet werden.

Der Verwendungsnachweis erfolgt im ersten Schritt beleglos. Das bedeutet, dass Sie Ihre Ausgaben in einer Tabelle im Förderportal hinterlegen, aber zunächst keinerlei Belege (Rechnungen, Honorarverträge etc.) weder im Original noch in Kopie digital hochladen oder postalisch einreichen müssen. Sie sind allerdings verpflichtet, diese Belege im Original fünf Jahre nach Einreichen des Verwendungsnachweises aufzubewahren, falls es zu einer vertieften Prüfung kommt.

Der Verwendungsnachweis erfolgt digital. Nach Einreichen des digitalen Verwendungsnachweises generiert sich ein PDF-Dokument, welches Sie rechtsverbindlich unterschrieben an die DSEE senden. Bitte reichen Sie zunächst keinerlei weitere Dokumente bei der DSEE ein.

Der Verwendungsnachweis erfolgt über das digitale Förderportal. Nach der digitalen Einreichung generiert sich ein PDF-Dokument, welches Sie rechtsverbindlich mit Originalunterschriften gezeichnet postalisch an die DSEE senden. Es ist nicht möglich, dieses Dokument mit den Unterschriften digital einzureichen.

Sie werden über eine Nachricht im digitalen Förderportal voraussichtlich Mitte Januar darüber informiert, dass der digitale Verwendungsnachweis erfolgen kann. Bitte warten Sie diese Nachricht ab und senden im Vorfeld keinerlei Dokumente zum Verwendungsnachweis an die DSEE – weder postalisch noch per E-Mail.

Die Projekte in den Programmen Engagiertes Land und im Handlungsfeld C des Förderprogramms ZukunftsMUT müssen für das Kalenderjahr 2021 zusätzlich einen zahlenmäßigen Zwischennachweis bis spätestens 30.04.2022 über das Förderportal einreichen. In diesem zahlenmäßigen Zwischennachweis listen Sie ausgehend von den Positionen in Ihrem Kosten- und Finanzierungsplan alle Projektausgaben, die im Jahr 2021 angefallen sind, tabellarisch im digitalen Förderportal auf. Auch hier sind zunächst keine Belege einzureichen.

Fragen zur Belegführung für geförderte Projekte 2021

Im zahlenmäßigen Nachweis müssen alle Ausgaben einzeln aufgeführt werden.

Sie können auch Ihre eigenen Belegnummern verwenden. Wichtig ist, dass die angegebene Belegnummer mit der Belegnummer in Ihren Unterlagen übereinstimmt.

Bitte erfassen Sie jede Position einzeln.

Die Förderprogramme Bildungsturbo, 100xDigital, Engagiertes Land und das Handlungsfeld C im Programm ZukunftsMUT beinhalten eine Verwaltungskostenpauschale. Die Verwaltungskostenpauschale in diesen Programmen dient der Reduzierung ihres Verwaltungsaufwandes. Die Pauschale errechnet sich aus ihren direkten, förderfähigen Projektausgaben als prozentualer Anteil. Die Verwaltungskostenpauschale müssen Sie als Gesamtsumme angeben, es ist nicht notwendig, diese Pauschale mit Belegen nachzuweisen.

Bitte ordnen Sie die Belege entsprechend der Reihenfolge der im Antrag geplanten Ausgaben in Ihrem Finanzierungsplan zu.

Alle entstandenen Ausgaben müssen über ordentliche Rechnungen nachgewiesen werden, ein Honorarvertrag ist als Beleg allein nicht ausreichend.

Originalbelege müssen Sie mindestens fünf Jahre nach Einreichung des Verwendungsnachweises aufbewahren. Für den Fall, dass es zu einer vertieften Prüfung Ihres Verwendungsnachweises kommt, müssen Sie die Belege vorlegen können.

Sie listen im Verwendungsnachweis alle projektbezogenen Ausgaben aus. Das sind die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Fördersumme errechnet sich daraus anteilig. Die Differenz zwischen Gesamtausgaben und Fördersumme ist Ihr Eigenanteil. Sie haben ihn somit indirekt mit der Auflistung der Gesamtausgaben bereits nachgewiesen.

Bitte erfassen Sie im Verwendungsnachweis alle Ausgaben, die im Projekt angefallen sind. Wir prüfen, welche der Ausgaben davon zuwendungsfähig sind. Sollte die Summe der theoretisch zuwendungsfähigen Ausgaben über der Bewilligungssumme liegen, kann nur die Zuwendungssumme anerkannt werden, die laut Zuwendungsbescheid maximal bewilligt wurde.

Teil unserer Förderbedingungen sind die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P). Diese regeln eine Verwendung der Projektmittel unter anderem wie folgt: Die Einzelansätze dürfen um bis zu 20 Prozent überschritten werden, soweit die Überschreitung durch entsprechende Einsparungen bei anderen Einzelansätzen ausgeglichen werden kann. Mit “Einzelansatz” sind hier die Positionen “Sachausgaben”, “Honorarausgaben” und, “Personalausgaben” gemeint. Diese können also um bis zu 20 Prozent überschritten werden, wenn die Mehrausgaben in anderen Positionen eingespart werden.

Fragen zur Prüfung des Verwendungsnachweises und Rückzahlung von Fördermitteln für geförderte Projekte 2021

Nach Prüfung des Verwendungsnachweises durch die DSEE wird ein Schlussbescheid erstellt und Ihnen zugestellt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es wegen der Vielzahl der geförderten Projekte mehrere Monate nach Eingang ihres Verwendungsnachweises dauern wird, bis Sie diesen Bescheid erhalten.

Nicht verwendete Mittel bitten wir Sie unverzüglich auf das in Ihrem Zuwendungsbescheid angegebene Bankkonto an die DSEE zurückzuüberweisen. Sollte nach Prüfung Ihres Verwendungsnachweises auffallen, dass Sie zu viel oder zu wenig Mittel an die DSEE zurücküberwiesen haben, kommen wir auf Sie zu.