Engagiertes Land

DSEE-Programm für Engagement-Netzwerke in strukturschwachen ländlichen Räumen

Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt sind auf dem Land allgegenwärtig. Die Menschen vor Ort engagieren sich in unzähligen Vereinen und Initiativen. Sie gestalten gemeinsam ihre Heimat und machen das Leben auf dem Land noch lebenswerter.
So vielfältig wie bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt selbst sind auch die Organisationen, in denen sich Menschen engagieren, und die Strukturen vor Ort, welche bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beteiligung unterstützen. Was alle gemeinsam haben: Wo die verschiedenen Vereine und Initiativen mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Netzwerken zusammenarbeiten, entstehen gemeinsame Ideen und werden Kräfte für deren Umsetzung gebündelt. In strukturschwachen Regionen ist das besonders wichtig.

Hier setzt das Programm „Engagiertes Land“ an. Mit dem Netzwerk-Programm werden lokale Zusammenschlüsse unterstützt, die sich gemeinsam auf den Weg machen, die Engagement- und Ehrenamtslandschaft vor Ort weiterzuentwickeln.

In einem ersten Schritt wird 2021 und 2022 gemeinsam mit den teilnehmenden Netzwerken, dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. und ggf. weiteren Partner:innen das mehrjährige Programm „Engagiertes Land“ in einer Pilotphase entwickelt.

Was wir machen

Die bis zu 20 teilnehmenden Netzwerke erhalten eine umfangreiche Begleitung und Qualifizierung sowie Vernetzungsangebote für die Netzwerkentwicklung. Ein Umsetzungsbudget ermöglicht die Weiterentwicklung des Netzwerkes und gemeinsame Maßnahmen zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, Ehrenamt und Beteiligung vor Ort.

Das Programm „Engagiertes Land“ unterstützt die Entwicklung beziehungsweise den Aufbau des Netzwerks vor Ort durch passgenaue, neutrale Beratung und Moderation durch externe Expert:innen.

Im Rahmen von Dorf-Werkstätten des Thünen-Instituts für Regionalentwicklung werden Informationen über den Ort gesammelt und lokale Ressourcen aufgespürt. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Projekte fundiert vorbereiten, sodass neue Ideen für die Entwicklung des ländlichen Raumes gezielter umgesetzt werden können.

Das Programm „Engagiertes Land“ bringt regelmäßig die teilnehmenden Netzwerke aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um gemeinsames Lernen zu ermöglichen und Ideen auszutauschen. Darüber hinaus können die teilnehmenden Netzwerke von dem breiten, überregionalen Netzwerk der DSEE und ihrer Partner:innen profitieren.

Angeboten wird zudem eine Qualifizierungsreihe zu den Themen Netzwerkarbeit und Kooperation (freiwillige Teilnahme). Dazu gehören beispielsweise rechtliche Grundlagen der Kooperation, Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie digitale Tools für Netzwerke.

Geld ist nicht alles. Aber ohne Geld lassen sich die meisten Ideen – und sind sie noch so gut – nur schwer umsetzen. Die beteiligten Initiativen erhalten daher ein Umsetzungsbudget. Die Mittel können für die Weiterentwicklung des Netzwerkes verwendet werden (z.B. Vernetzungsveranstaltung) sowie für Aktivitäten des Netzwerkes zur Förderung von Engagement, Ehrenamt und Beteiligung vor Ort (z.B. gemeinsame Ehrenamtsbörsen, Informationsmedien oder Bürger:innenbefragungen).

Das Umsetzungsbudget beträgt bis zu 20.000 Euro für das Jahr 2021 und – vorbehaltlich der Haushaltsbewilligung – bis zu 20.000 Euro für das Jahr 2022. Die Bewilligung der Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege einer Anteilsfinanzierung. Es muss ein finanzieller Eigenanteil durch die Zuwendungsempfänger:innen in Höhe von mindestens 10 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben erbracht werden.

Wer kann teilnehmen?

Das Programm richtet sich an (entstehende) Netzwerke in strukturschwachen ländlichen Räumen, die gemeinsam die Rahmenbedingungen für Engagement, Ehrenamt und Beteiligung vor Ort verbessern wollen.

Das „Engagierte Land“ lebt von der aktiven Beteiligung der teilnehmenden Engagement-Netzwerke. Wichtig ist daher, dass Sie Interesse an einem Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den anderen Teilnehmen haben und gemeinsam mit uns das Programm entwickeln möchten.

  • Das Netzwerk ist in einem Dorf oder einer Kleinstadt im strukturschwachen ländlichen Raum angesiedelt.
  • Die Gemeinden, beziehungsweise die Gemeindeteile (z.B. Orts- und Stadtbezirk, Ortschaft und Weiler), haben bis zu 10.000 Einwohner:innen.
  • Die Interessensbekundung wird von mindestens drei Organisationen getragen.
    Hauptansprechpartner:in und Antragsteller:in muss eine als gemeinnützig anerkannte Organisation sein.

Die kommunale Verwaltung sollte in das Netzwerk eingebunden sein.

Bei den Kriterien „ländlich“ und „strukturschwach“ richten wir uns nach der Typologie des Thünen-Instituts für ländliche Räume für „eher ländliche oder sehr ländliche Regionen in sozioökonomisch weniger guter Lage“.

Wie läuft die Bewerbung ab?

Die Bewerbung bzw. Antragstellung erfolgt in mehreren Schritten:

  • 28. Juni - 25. Juli

    Interessenbekundung

    Finden Sie Partner aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung oder Wirtschaft und füllen Sie unser Formular für die Interessensbekundung  aus.

  • 23. August

    Auswahl

    Aufforderung zur Antragstellung.

    23. August

  • 10. September

    Antragstellung

    Nach Aufforderung durch die DSEE reichen Sie Ihren Antrag ein.

  • 1. Oktober 2021

    Programmstart

    Es geht los!

    1. Oktober 2021

Unsere Partner:innen

Thünen InstitutThünen-Institut für Regionalentwicklung

Das Thünen-Institut für Regionalentwicklung wurde 1990 am Wirkungsort Johann Heinrich von Thünen gegründet. Es versteht sich als Forschungsinstitut, das die Ursachen und Folgen tiefgreifender sozialer, wirtschaftlicher, kultureller und ökologischer Transformationsprozesse insbesondere in den ländlichen Räumen untersucht. Das Institut widmet sich den engagierten und kreativen Akteur:innen des Wandels und versucht ihre Intentionen und Wirkungsbedingungen zu verstehen, im gesellschaftlichen Diskurs zu transportieren und die Agent:innen der Transformation zu unterstützen.

Engagierte StadtDas Engagierte Land wurde in Anlehnung an das seit 2015 bestehende Geschwisterprogramm „Engagierte Stadt“ entwickelt. Für Städte und Gemeinden über 10.000 Einwohner*innen bietet das bundesweite Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und voneinander zu lernen. Nähere Infos zur Engagierten Stadt finden sich unter www.engagiertestadt.de

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen zum Programm in aller Kürze.

Das Programm „Engagiertes Land“ zielt darauf ab, den Aufbau und die Weiterentwicklung von sektorübergreifenden Engagement-Netzwerken zu unterstützen, die in strukturschwachen ländlichen Räumen gute Rahmenbedingungen für Engagement, Ehrenamt und Beteiligung schaffen.

In einem ersten Schritt wird 2021 und 2022 das Programm „Engagiertes Land“ gemeinsam mit bis zu 20 Engagement-Netzwerken entwickelt.

Das Programm richtet sich an (entstehende) Netzwerke in strukturschwachen ländlichen Räumen, die gemeinsam die Rahmenbedingungen für Engagement, Ehrenamt und Beteiligung vor Ort verbessern wollen.
Das “Engagierte Land” lebt von der aktiven Beteiligung der teilnehmenden Engagement-Netzwerke. Wichtig ist daher, dass Sie Interesse an einem Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den anderen Teilnehmenden haben und das Programm gemeinsam mit der DSEE entwickeln möchten.
Für Ihre Teilnahme gibt es zudem folgende Voraussetzungen:

  • Das (entstehende) Netzwerk ist in einem Dorf oder einer Kleinstadt im strukturschwachen ländlichen Raum angesiedelt (Regionen, die nach Typologie des Thünen-Instituts für ländliche Räume als „eher und sehr ländliche Räume mit weniger guter sozioökonomischer Lage“ eingestuft sind.
  • Die Gemeinden beziehungsweise Gemeindeteile (z.B. Orts- und Stadtbezirk, Ortschaft und Weiler) haben bis zu 10.000 Einwohner:innen.
  • Die Interessenbekundung wird von mindestens drei Organisationen getragen.
  • Hauptansprechpartner:in und Antragsteller:in muss eine als gemeinnützig anerkannte Organisation (z.B. eingetragener Verein) sein.
  • Die kommunale Verwaltung sollte in das Netzwerk eingebunden sein.

Voraussetzung: Strukturschwache ländliche Räume

Für eine Teilnahme am Engagierten Land können sich nur Engagement-Netzwerke aus Orten mit bis zu 10.000 Einwohner:innen in strukturschwachen ländlichen Räumen bewerben. Bei der Interessensbekundung müssen sie nur Ihre PLZ eingeben und Ihnen wird automatisch angezeigt, ob Sie diese Voraussetzung erfüllen.

Was aber sind strukturschwache ländliche Räume?

Die DSEE richtet sich bei der Definition „strukturschwacher ländlicher Räume“ nach einer Typologie des Thünen-Instituts für ländliche Räume.

Das Thünen-Institut für ländliche Räume hat eine Methodik entwickelt, um ländliche Räume zu typisieren. Dazu werden zwei Dimensionen definiert:

  1. Ländlichkeit

Mit der Dimension „Ländlichkeit“ werden ländliche von nicht-ländlichen Regionen abgegrenzt. Hier wird außerdem unterschieden zwischen eher ländlichen und sehr ländlichen Räumen.

Herangezogen werden hier zum Beispiel die Indikatoren Siedlungsdichte, der Anteil land- und forstwirtschaftlicher Fläche oder die Erreichbarkeit großer Zentren

  1. Soziozioökonomische Lage

Als sozioökonomische Lage ländlicher Räume werden die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen für die dort lebenden Menschen bezeichnet. Ziel dieser Definition ist es, die ländlichen Regionen in solche mit guter und weniger guter sozioökonomischer Lage auszudifferenzieren. Denn Ländlichkeit muss keineswegs automatisch sozioökonomische Problemlagen einhergehen.

Herangezogen werden hier zum Beispiel die Indikatoren Bruttolöhne und -gehälter, Arbeitslosenquote, Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss, Wohnungsleerstand, kommunale Steuerkraft und die Lebenserwartung.

Vier Typen ländlicher Räume

Durch die Kombination beider Dimensionen entstehen vier Typen ländlicher Räume. Die Bevölkerungsanteile der vier ländlichen Raumtypen sind relativ ausgeglichen und liegen zwischen ca. 11 und 16 Prozent.

Am Programm teilnehmen können:

  • Typ sehr ländlich/weniger gute sozioökonomische Lage
  • Typ eher ländlich/weniger gute sozioökonomische Lage

Nicht am Programm teilnehmen können:

  • Typ eher ländlich/gute sozioökonomische Lage
  • Typ sehr ländlich/gute sozioökonomische Lage

Sowie Netzwerke aus nicht-ländlichen Räumen.

Kategorisierung Thünen-Institut

KARTE © Thünen-Institut für Ländliche Räume 2021

Unter dem folgenden Link finden sie den Thünen-Atlas:  https://karten.landatlas.de/app/landatlas/

Ein Liste mit allen PLZ, die gefördert werden können, finden Sie hier.

Weitere Informationen unter: https://www.thuenen.de/lr und https://www.landatlas.de

Die bis zu 20 teilnehmenden Netzwerke erhalten eine umfangreiche Begleitung und Qualifizierung sowie Vernetzungsangebote für die Netzwerkentwicklung. Ein Umsetzungsbudget ermöglicht die Weiterentwicklung des Netzwerkes und gemeinsame Maßnahmen zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, Ehrenamt und Beteiligung vor Ort.

Prozessbegleitung
Das Programm „Engagiertes Land“ unterstützt die Entwicklung beziehungsweise den Aufbau des Netzwerks vor Ort durch passgenaue, neutrale Beratung und Moderation durch externe Expert:innen.

Dorf-Werkstätten
Im Rahmen von Dorf-Werkstätten des Thünen-Institut für Regionalentwicklung werden Informationen über den Ort gesammelt und lokale Ressourcen aufgespürt. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Projekte fundiert vorbereiten, sodass neue Ideen für die Entwicklung des ländlichen Raumes gezielter umgesetzt werden können.

Netzwerk „Engagiertes Land“
Das Programm „Engagiertes Land“ bringt regelmäßig die teilnehmenden Netzwerke aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um gemeinsames Lernen zu ermöglichen und Ideen auszutauschen. Darüber hinaus können die teilnehmenden Netzwerke von dem breiten, überregionalen Netzwerk der DSEE und ihrer Partner:innen profitieren.

Qualifizierung
Angeboten wird zudem eine Qualifizierungsreihe zu den Themen Netzwerkarbeit und Kooperation (freiwillige Teilnahme); z.B. rechtliche Grundlagen der Kooperation, Zusammenarbeit mit Unternehmen, digitale Tools für Netzwerke.

Finanzielle Förderung/ Umsetzungsbudget
Das Umsetzungsbudget beträgt bis zu 20.000 EUR für das Jahr 2021 und – vorbehaltlich der Haushaltsbewilligung – bis zu 20.000 EUR für das Jahr 2022. Die Bewilligung der Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege einer Anteilsfinanzierung. Es muss ein finanzieller Eigenanteil durch die Zuwendungsempfänger:innen in Höhe von mindestens 10 % der zuwendungsfähigen Ausgaben erbracht werden.

Netzwerk-Programme wie das „Engagierte Land“ leben von der Zusammenarbeit. Daher müssen die beteiligten Netzwerke sich zu folgenden Punkten verpflichten:

  • Die beteiligten Netzwerke nehmen aktiv an den Modulen des Programms „Engagiertes Land“ teil und wirken an der Weiterentwicklung des Programms mit.
  • Bei den von der DSEE finanziell geförderten Maßnahmen des Netzwerkes tragen sie einen Eigenanteil. Dieser beträgt mindestens 10 Prozent der förderfähigen Ausgaben.
  • Während und nach der Durchführung einer geförderten Maßnahme ist bei Veranstaltungen, Veröffentlichungen oder ähnlichem in geeigneter Weise auf die Förderung des Vorhabens durch die DSEE hinzuweisen.
  • Die beteiligten Netzwerke verpflichten sich zur Teilnahme an Erhebungen der Programmevaluation, um das Programm insgesamt sowie die Aktivitäten vor Ort systematisch weiterzuentwickeln.

Für das Programm „Engagiertes Land“ gibt es einen mehrstufigen Bewerbungsprozess:

  1. Finden Sie Partner aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung oder der Wirtschaft bzw. stimmen Sie sich mit Ihrem bestehenden Netzwerk ab. 
  2. Füllen Sie bis zum 25. Juli unser Formular für die Interessenbekundung aus. Das beinhaltet zum Beispiel:
    • Eckdaten zur Hauptansprechperson und zu den weiteren Organisationen im Netzwerk
    • Beschreibung der Motivation, an dem Programm mitzuwirken
    • Benennung von bis zu zwei Entwicklungszielen 
    • Skizze der geplanten Maßnahmen, für die eine Förderung beantragt werden soll
  3. Sie erhalten von uns eine Bestätigungsmail, dass Ihre Interessenbekundung bei uns eingegangen ist.
  4. Bis zum 23. August erhalten Sie von uns eine Rückmeldung, ob Sie für die Teilnahme ausgewählt wurden und – sollten Sie ausgewählt werden – einen Link zum Antragsformular. 
  5. Für den Antrag sollten Sie vorsehen: 
    • Beschreibung der Ziele und Zielgruppen
    • Projekt- und Maßnahmenbeschreibung
    • Zeitplan 
    • Kosten- und Finanzierungsplan
    • aktueller Bescheid der Finanzbehörde über die Steuerbefreiung nach § 5 Absatz 1 Nr. 9 Körperschaftssteuergesetz („Freistellungsbescheid“) 
    • Nachweis der Vertretungsberechtigung („Vereins-“ oder „Handelsregisterauszug“)
    • Satzung/ Gesellschaftervertrag
  6. Am 1. Oktober geht es los mit dem Programm und der Umsetzung der beantragten Maßnahmen vor Ort.

Eine Auswahlkommission wählt aus den eingereichten Interessenbekundungen anhand transparenter Kriterien bis zu 20 Netzwerke aus, die anschließend in der zweiten Stufe des Verfahrens zur Antragstellung aufgefordert werden. Die Auswahlkommission besteht aus Vertreter:innen der DSEE, des Thünen-Instituts für Regionalentwicklung e.V. und gegebenenfalls weiteren Programmpartner:innen.

Die eingegangenen Interessenbekundungen werden anhand der nachfolgenden Kriterien bewertet:

  • Bedarf und Potenzial, die Engagement- und Ehrenamtslandschaft vor Ort weiterzuentwickeln;
  • Nachvollziehbare und überzeugende Projekt- und Wirkungslogik;
  • Engagement in eher ländlichen oder sehr ländlichen Regionen mit sozioökonomisch weniger guter Lage;
  • Vielfalt innerhalb des Netzwerks, insbesondere die Beteiligung von Zivilgesellschaft, Kommune und Wirtschaft;
  • Offenes Netzwerk, das viele verschiedene Akteure des Ortes einbezieht/einbeziehen möchte.

Zudem werden für die Auswahl eingegangener Interessenbekundungen nachfolgende Kriterien zu Grunde gelegt: 

  • Auswahl von erfahrenen Netzwerken und von Akteuren, die noch ganz am Anfang ihrer Netzwerkarbeit stehen;
  • Mindestens ein oder eine Teilnehmer:in aus jedem Bundesland (außer Stadtstaaten).

Den Antrag auf Förderung stellen nur die Engagement-Netzwerke, die zuvor für eine Teilnahme ausgewählt wurden.

Den Antrag für das Netzwerk muss eine juristische Personen des privaten Rechts stellen (z.B. eingetragener Verein, rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts) stellen, die

  • als gemeinnützig im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung (AO) anerkannt sind,
  • auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung steht sowie
  • eine den Zielen und Werten des Grundgesetzes förderliche und entsprechende Arbeit gewährleistet.

Diese Organisation ist der Mittelempfänger und stellt den oder die Hauptansprechpartner:in für die DSEE und ihre Partner:innen.

Der Antrag erfolgt erst nach Aufforderung durch die DSEE Ende August. Hierzu erhalten die ausgewählten Antragsteller:innen einen geschützten Zugang zum Antragsformular und weitere Informationen.

Bitte halten Sie folgende Informationen und Unterlagen für Ihren Antrag bereit:

  • Beschreibung der Ziele und Zielgruppen
  • Projekt- und Maßnahmenbeschreibung
  • Zeitplan (mit Meilensteinen) 
  • Kosten- und Finanzierungsplan  
  • aktueller Bescheid der Finanzbehörde über die Steuerbefreiung nach § 5 Absatz 1 Nr. 9 Körperschaftssteuergesetz („Freistellungsbescheid“) 
  • Nachweis der Vertretungsberechtigung („Vereins-“ oder „Handelsregisterauszug“) 

Bei der Antragstellung muss bei der Maßnahmenbeschreibung sowie beim Finanz- und Zeitplan zwischen den beiden Haushaltsjahren 2021 und 2022 unterschieden werden, da die zu bewilligenden Mittel für das Haushaltsjahr 2022 unter Vorbehalt stehen.

Im Rahmen des Programms „Engagiertes Land“ können, soweit sie erforderlich und angemessen sind, folgende Ausgaben als förderfähig anerkannt werden:

  1. Vorhabenbezogene Personalausgaben,
  2. Honorare und Entgelte für die beantragten Maßnahmen und
  3. Sachausgaben für die beantragten Maßnahmen (z.B. Fahrt- und Raumkosten, Aufwendungsersatz, Verpflegungskosten bei Veranstaltungen, Ausgaben für Informationsmedien, kleine Präsente und andere Formen der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt.

Zur Deckung der indirekten Ausgaben (z.B. Porto- und Versandkosten, Büromaterial, anteilige Mietkosten) kann auf Antrag eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 Prozent direkten vorhabenbezogenen Ausgaben gewährt werden.

Weitere Details (auch zu nicht förderfähigen Kosten) entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung.

Ansprechpartner:innen

Markus von Jan
Programmkoordination „Nachwuchs gewinnen und binden“

03981-21743-85

markus.vonjan@d-s-e-e.de

Nina Leseberg
Leitung Strukturstärkung

nina.leseberg@d-s-e-e.de

Kontakt

Sie haben Fragen zu dem Programm Engagiertes Land? Schreiben Sie uns am besten eine E-Mail an
hallo@d-s-e-e.de. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

Telefonisch erreichen Sie uns unter der folgenden Nummer.

Infoveranstaltung

Bewerbungsphase beendet

Die Bewerbungsphase ist beendet. Ausgewählte Netzwerke erhalten am 23. August die Aufforderung zur Antragsstellung.

Dokumente

Bekanntmachung vom 24. Juni 2021

Partner:in

Thünen Institut

BarCamp Engagiertes Land

Rückblick auf das Barcamp Engagiertes Land

Barcamp Engagiertes Land