Bildungsturbo

DSEE-Programm für die Weiterentwicklung moderner Bildungsangebote

Das Förderprogramm Bildungsturbo der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat das Ziel, zivilgesellschaftlich Engagierte in ihren Bildungsformaten zu begleiten, zu unterstützen und dazu beizutragen, die Reichweite und Wirkung der Angebote zu erhöhen. Durch die Kooperation untereinander und mit der DSEE sollen neue, bislang nicht berücksichtigte Zielgruppen erschlossen und das Angebot so verstetigt werden.

Ziele des Förderprogramms Bildungsturbo

Die Förderung im Rahmen des Bildungsturbos ermöglicht den geförderten Organisationen, ihre Fortbildungsprogramme qualitativ maßgeblich weiterzuentwickeln sowie durch die Kooperation untereinander und mit der DSEE, neue und bislang nicht berücksichtigte Zielgruppen zu erschließen und das Angebot so zu verstetigen.

Durch ein gemeinsames Transferhandbuch zu guter Fortbildung, das in Kooperation mit den geförderten Organisationen unter der Schirmherrschaft der DSEE entsteht, werden auch Effekte für den gesamten Fortbildungssektor im Engagement erreicht und zu innovativem Handeln angeregt – besonders für kleinere Vereine und Organisationen. Die geförderten Projekte wirken aktiv an der Erstellung des Handbuchs mit und stellen in diesem Zuge ihre Konzepte und Erfahrungen in der Projektumsetzung zur Verfügung.

Gefördert werden im Rahmen des DSEE-Programms Bildungsturbo digitale und hybride Vorhaben der Fort- und Weiterbildung sowie Coachings im Bereich Engagement und Ehrenamt zu den drei Schwerpunkten der DSEE:

  • Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft
  • Struktur- und Innovationsstärkung von Engagement und Ehrenamt in strukturschwachen und ländlichen Räumen
  • Nachwuchsgewinnung

Interessenbekundung und Antragstellung

Interessierte Organisationen konnten sich bis zum 1. Dezember 2021 für das Programm bewerben. Insgesamt werden 20 Organisationen beim Ausbau der Weiterentwicklung von Bildungsangeboten unterstützt.

Eckpunkte des Förderprogramms Bildungsturbo

Wer wird gefördert?

Gemeinnützige Organisationen mit maximal 20 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente)

Was wird gefördert?

Zu den förderfähigen Kosten gehören vorhabenbezogene Personalausgaben, Honorare und Entgelte sowie Sachausgaben. Zur Deckung der indirekten Kosten wird eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 Prozent der direkten vorhabenbezogenen Ausgaben gewährt.

Wieviel wird gefördert?

Mit dem Förderprogramm Bildungsturbo unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis zu 20 Organisationen mit jeweils bis zu 75.000 Euro. Die Zuwendung beträgt regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Wann wird gefördert?

Eine Umsetzung der geförderten Projekte ist ab dem 01. April 2022 möglich. Als Projektende ist spätestens der 31. Dezember 2022 festgelegt.

Kontakt

Sie haben Fragen zu dem Programm Bildungsturbo? Schreiben Sie uns am besten eine E-Mail an hallo@d-s-e-e.de. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden. Telefonisch erreichen Sie uns unter der folgenden Nummer.

Zur Bewerbung

Interessierte Organisationen konnten sich bis zum 01. Dezember 2021 für das Programm bewerben. Insgesamt werden 20 Organisationen beim Ausbau der Weiterentwicklung von Bildungsangeboten unterstützt.

Veranstaltungen

Dokumente

Bekanntmachung vom 28. Oktober 2021

Ansprechpartner:innen

Jörg Reschke
Referent Programmleitung Methoden und E-Learning

joerg.reschke@d-s-e-e.de

Felix Wagner
Koordinator Methoden und E-Learning

felix.wagner@d-s-e-e.de

Henning Baden
Leitung Service

henning.baden@d-s-e-e.de

Checkliste zur Antragstellung

  • Wir sind eine gemeinnützige Organisation

  • Wir haben nicht mehr als 20 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (Vollzeitäquivalente)

  • Wir können Ziele und Maßnahmen unseres Projekts kurz und knapp beschreiben.

  • Wir sind gegebenenfalls in der Lage, nach Aufforderung durch die DSEE im Zeitraum vom 18. Januar bis zum 15. Februar einen Antrag zu stellen.

  • Wir haben die aktuelle Satzung, den aktuellen Registerauszug (nicht älter als zwei Jahre) und den aktuellen Freistellungsbescheid vorliegen, sodass wir sie bei der Antragstellung im System hochladen können.

Beispielprojekte aus der ersten Förderrunde

Im Jahr 2021 wurden insgesamt 30 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet gefördert. Beispielhafte Projekte aus dem Förderprogramm DSEE-Bildungsturbo sind:

Digitale Angebote ins Netz bringen

Ein Projekt, um Ehrenamtliche, Engagierte und Organisationen dabei zu unterstützen, eigene digitale Angebote zu konzipieren und ins Netz zu bringen, mit Online- und Präsenz-Seminaren sowie digitalen Selbstlernmaterialien, Anleitungen, Checklisten und Online-Kursen.

Entwicklung von Online-Lernkursen

Entwicklung eines Online-Lernkurses zur Digitalisierung, der insbesondere kleine, ehrenamtlich getragene Organisationen dabei unterstützt, den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen zu begegnen.

Weiterbildungsworkshops

Durchführung von Weiterbildungen und Workshops für ehrenamtliche Macherinnen und Macher kultureller Festivals zu Themen wie Projektmanagement, Nachhaltigkeit und Fundraising sowie Coaching-Angebote zur Unterstützung des Transfers auf die eigenen Projekte.

Digitalisierung von Lerneinheiten

Digitalisierung von Lerneinheiten für die Aus- und Fortbildung von Helferinnen und Helfern, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Funktionsträgerinnen und Funktionsträgern, um unter Pandemiebedingungen bessere Bildungsarbeit durchführen zu können und Chancen des Digitalen Lernens aufzugreifen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Förderprogramm

Ehrenamtliche kommen zusammen, lernen voneinander und miteinander, machen sich fit für die Herausforderungen in ihren Organisationen und blicken gemeinsam in die Zukunft. Fort- und Weiterbildungsangebote sind ein wesentlicher Bestandteil eines gelingenden, kreativen und wirksamen Engagements.

Zivilgesellschaftlich Engagierte haben in der Zeit der Pandemie vielfach ihre Veranstaltungs- und Fortbildungsprogramme in kurzer Zeit mit viel Engagement auf neue Füße gestellt. Jetzt ist es an der Zeit, den sich abzeichnenden dauerhaften Änderungen im Verhalten der Teilnehmenden Rechnung zu tragen. Neue Formen der Wissensvermittlung wie digitale und hybride Veranstaltungsformate werden ihren neu eroberten Platz im Veranstaltungskanon auch weiterhin beanspruchen.

Bei den damit verbundenen Herausforderungen setzt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit dem Förderprogramm Bildungsturbo an: So wird mit dem Bildungsturbo die Fort- und Weiterbildungslandschaft in der Zivilgesellschaft bei der qualitativen Weiterentwicklung, der Verstetigung der Angebote und der Einbeziehung von bislang nicht – beziehungsweise zu wenig – berücksichtigten Zielgruppen unterstützt.

Das Förderprogramm Bildungsturbo richtet sich an als gemeinnützig anerkannte Organisationen, die bereits über Erfahrungen in der Durchführung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen verfügen. Es werden sowohl rein ehrenamtlich getragene Organisationen unterstützt als auch solche, die über bis zu 20 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (berechnet auf Vollzeitstellen) verfügen.

Antragsberechtigt sind:

  • juristische Personen des privaten Rechts (z.B. Vereine, Stiftungen, gGmbH, gUG, gAG, gemeinnützige Genossenschaften);
  • juristische Personen des öffentlichen Rechts, soweit es sich nicht um von der Förderung ausgeschlossene Organisationen handelt.

Die Antragstellenden müssen auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen und eine den Zielen und Werten des Grundgesetzes förderliche und entsprechende Arbeit gewährleisten.

Weitere Details (auch zu nicht antragsberechtigen Organisationen) entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung vom 28. Oktober 2021.

Mit dem Förderprogramm Bildungsturbo unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis zu 20 Organisationen mit jeweils bis zu 75.000 Euro dabei, ihre Fort- und Weiterbildungsprogramme sowie Coachings im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt im Jahr 2022 qualitativ maßgeblich weiterzuentwickeln.

Beim Bildungsturbo handelt es sich um eine Anteilsfinanzierung. Die Zuwendung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt beträgt regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Es muss ein finanzieller Eigenanteil durch die Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger von 10 Prozent erbracht werden.

Die geförderten Organisationen vernetzen sich untereinander. Sie wirken unter Schirmherrschaft der DSEE aktiv an der Erstellung eines Transferhandbuchs mit, welches die Erfahrungen, Ansätze und Tipps zur Durchführung guter Fort- und Weiterbildungsprogramme bündelt.

Folgende Kosten können im Rahmen des Förderprogramms Bildungsturbo gefördert werden:

  • Vorhabenbezogene Personalausgaben (inkl. Personalkosten für Organisationsentwicklung im Hinblick auf eine Fortführung der Angebote nach dem Auslaufen der Förderung durch die DSEE)
  • Honorare und Entgelte (insbesondere für Designerinnen und Designer, Referentinnen und Referenten sowie Programmiererinnen und Programmierern);
  • Sachausgaben wie Fahrt- und Raumkosten und Verpflegungskosten sowie für Hardware (insbesondere PC-Ausstattung, Smartphone, Tablet, Webcam sowie Zubehör) und Software (bei Lizenzkosten: anteilig bis zum Projektende 31. Dezember 2022) zur technischen Ermöglichung / Verbesserung von Fort- und Weiterbildungsangeboten.

Zur Deckung der indirekten Ausgaben (z.B. Porto- und Versandkosten, Büromaterial, anteilige Mietkosten) wird eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 Prozent direkten vorhabenbezogenen Ausgaben gewährt.

Weitere Details (auch zu nicht förderfähigen Kosten) entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung  vom 28. Oktober 2021.

Eine Umsetzung der geförderten Projekte ist ab dem 01. April 2022 möglich. Als Projektende ist spätestens der 31. Dezember 2022 festgelegt.

Je antragsberechtigter Organisation wird nur eine Zuwendung gewährt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Interessenbekundung

Für das Förderprogramm Bildungsturbo gibt es einen zweistufigen Auswahlprozess bestehend aus dem Interessenbekundungsverfahren und dem Antragsverfahren:

  • Interessenbekundungsverfahren
    Am 01. November 2021 startet das öffentliche Interessenbekundungsverfahren. Die Teilnahme ist nur digital über das Antragstool möglich. Bis zum 01. Dezember 2021 um 23:59 Uhr können alle antragsberechtigten Organisationen ihre Interessensbekundung einreichen.
  • Auswahlverfahren
    Im anschließenden Auswahlverfahren werden aus allen fristgerecht eingegangenen Interessensbekundungen 20 Organisationen durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit Hilfe eines transparenten Kriterienkatalogs ausgewählt.
    Nach Aufforderung durch die DSEE bis zum 18. Januar 2022 stellen die ausgewählten Organisationen bis zum 15. Februar 2022 ihren Antrag über das von der DSEE bereitgestellte Antragssystem.

Aus dem Interessenbekundungsverfahren heraus werden nach festgelegten und transparenten Kriterien 20 Organisationen ausgewählt und zur Antragsstellung durch die DSEE schriftlich aufgefordert. Eine Antragstellung ohne Aufforderung durch die DSEE ist nicht möglich.

Die Stiftung bewertet die eingegangenen Interessensbekundungen anhand der nachfolgenden Kriterien:

  • Anzahl der zu erreichenden Engagierten;
  • Nachvollziehbare und überzeugende Projekt- und Wirkungslogik;
  • Innovationscharakter der Maßnahme;
  • Ausgeglichene regionale Verteilung;
  • Räumliche Ausrichtung der Angebote;
  • Vernetzungsaspekte;
  • Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Organisationen und Strukturen;
  • Wirkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen;
  • Ausgeglichene Verteilung nach Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts (z.B. Sport, Kultur, Umwelt);
  • Ermöglichung von Engagement für alle Menschen, insbesondere auch für diejenigen, die teils einen erschwerten Zugang zum Engagement haben (z.B. junge Menschen, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Zuwanderungshintergrund, Seniorinnen und Senioren, bildungsbenachteiligte Menschen).

Die eingereichten Interessenbekundungen werden durch die DSEE sowie gegebenenfalls weitere externe Dienstleisterinnen und Dienstleister statistisch erfasst, auf Vollständigkeit sowie auf die Einhaltung der Fördervoraussetzungen geprüft und fachlich votiert. Die abschließende Entscheidung über eine Förderung obliegt der DSEE.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Mittelverwendung

Änderungen in den Kalkulationen während der Durchführung des Projekts sind nicht ungewöhnlich. Solange der Förderzweck weiterverfolgt wird, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, innerhalb eines so genannten Einzelansatzes (beispielsweise den Sachkosten) Änderungen vorzunehmen. Ausnahme: Dinge, die nicht dem Zweck der Förderrichtlinie und den im Antrag beschriebenen Zielen dienen oder von der Förderung grundsätzlich ausgeschlossen sind, wie u. a. Bußgelder, Geldstrafen, Rücklagen, kalkulatorische Kosten, Steuern auf Gewinn und Ertrag, Alkohol, Zigaretten, Kosten für Abschreibung/Absetzung für Abnutzung.

Sollte beabsichtigt werden, veranschlagte Einzelansätze (beispielsweise Honorar- oder Sachkosten) zu überschreiten, ist dies ohne Genehmigung bis zu einem Umfang von 20 Prozent der Summe des Einzelansatzes möglich. Dies muss jedoch kostenneutral erfolgen, d.h. in einem Einzelansatz zusätzlich ausgegebene Mittel müssen an anderer/n Stelle/n eingespart werden. Eine nachträgliche Erhöhung der Fördermittel aufgrund gestiegener Kosten ist nicht möglich.

Bei den bewilligten Fördergeldern handelt es sich um Steuergelder, mit denen gewissenhaft und sparsam umgegangen werden muss. Vergleichen Sie daher grundsätzlich vor jedem Kauf und jeder Beauftragung die Preise oder das Honorar.

Sie sind verpflichtet, bei der Auswahl der Angebote das wirtschaftlichste Angebot zu nehmen. Das wirtschaftlichste Angebot in einem Vergabeverfahren ist dasjenige mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Preis können hier auch andere Auswahlkriterien (beispielsweise Sozial- und Nachhaltigkeitsaspekte, Qualität, Lieferzeit u. a. m.) im Vorfeld definiert und bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Alle Ausgaben müssen innerhalb des Bewilligungszeitraums entstanden sein. Der Bewilligungszeitraum wird mit dem Zuwendungsbescheid festgelegt und ist bindend. Ausgaben, die vor oder nach dem im Bescheid genannten Zeitraum entstanden sind (insbesondere durch das Schließen von Verträgen), sind nicht förderfähig und müssen selbst finanziert werden. Abgerufene Mittel müssen innerhalb von sechs Wochen nach Zahlungseingang verausgabt oder an die DSEE zurück überwiesen werden.

Bitte nutzen Sie für den Mittelabruf das Antragssystem auf der Website der DSEE. Sie können dort während der Projektlaufzeit die Fördermittel abrufen. Mittel können abgerufen werden, sobald Sie den Rechtsbehelfsverzicht eingelegt haben und dieser postalisch bei uns eingegangen ist. Sie sind an die Realisierung des Zuwendungszwecks im Bewilligungszeitraum (siehe Zuwendungsbescheid) gebunden.
Der Mittelabruf wird vorab digital über das Antragssystem eingereicht und muss anschließend innerhalb von sieben Werktagen rechtsverbindlich unterschrieben postalisch an die DSEE gesandt werden. Sie werden hierauf auch im Antragssystem automatisch hingewiesen.

Bildungsturbo

DSEE-Programm für die Weiterentwicklung moderner Bildungsangebote

Das Förderprogramm Bildungsturbo der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat das Ziel, zivilgesellschaftliche Akteur:innen in ihren Bildungsformaten zu begleiten, zu unterstützen und dazu beizutragen, die Reichweite und Wirkung der Angebote zu erhöhen. Durch die Kooperation untereinander und mit der DSEE sollen neue, bislang nicht berücksichtigte Zielgruppen zu erschlossen und das Angebot so zu verstetigt werden. Im Jahr 2021 werden insgesamt 30 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet gefördert.

Beispielhafte Projekte aus dem Förderprogramm DSEE-Bildungsturbo sind:

  • Ein Projekt, um Ehrenamtliche, Aktivist:innen und Organisationen dabei zu unterstützen, eigene digitale Angebote zu konzipieren und ins Netz zu bringen, mit Online- und Präsenz-Seminaren sowie digitalen Selbstlernmaterialien, Anleitungen, Checklisten und Online-Kursen.
  • Entwicklung eines Online-Lernkurses zur Digitalisierung, der insbesondere kleine, ehrenamtlich getragene Organisationen dabei unterstützt, den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen zu begegnen.
  • Durchführung von Weiterbildungen und Workshops für ehrenamtliche Macher:innen kultureller Festivals zu Themen wie Projektmanagement, Nachhaltigkeit und Fundraising sowie Coaching-Angebote zur Unterstützung des Transfers auf die eigenen Projekte.
  • Digitalisierung von Lerneinheiten für die Aus- und Fortbildung von Helfer:innen, Ausbilder:innen und Funktionsträger:innen, um unter Pandemiebedingungen bessere Bildungsarbeit durchführen zu können und Chancen des Digitalen Lernens aufzugreifen.

Im kommenden Jahr erscheint ein gemeinsames Transferhandbuch zu guter Fortbildung, das in Kooperation mit den geförderten Organisationen unter der Schirmherrschaft der DSEE entsteht. Damit werden Effekte für den gesamten Fortbildungssektor im Engagement erreicht und wird zu innovativem Handeln angeregt – besonders für kleinere Vereine und Organisationen.

Der Bildungsturbo: Förderung und Vernetzung

Die Förderung im Rahmen des Bildungsturbos ermöglicht den geförderten Organisationen, ihre Fortbildungsprogramme qualitativ maßgeblich weiterzuentwickeln sowie durch die Kooperation untereinander und mit der DSEE, neue und bislang nicht berücksichtigte Zielgruppen zu erschließen und das Angebot so zu verstetigen.

Durch ein gemeinsames Transferhandbuch zu guter Fortbildung, das in Kooperation mit den geförderten Organisationen unter der Schirmherrschaft der DSEE entsteht, werden auch Effekte für den gesamten Fortbildungssektor im Engagement erreicht und zu innovativem Handeln angeregt – besonders für kleinere Vereine und Organisationen. Die geförderten Projekte wirken aktiv an der Erstellung des Handbuchs mit und stellen in diesem Zuge ihre Konzepte und Erfahrungen in der Projektumsetzung zur Verfügung.

Gefördert werden im Rahmen des DSEE-Programms Bildungsturbo digitale und hybride Vorhaben der Fort- und Weiterbildung sowie Coachings im Bereich Engagement und Ehrenamt zu den drei Schwerpunkten der DSEE:

  • Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft
  • Struktur- und Innovationsstärkung von Engagement und Ehrenamt in strukturschwachen und ländlichen Räumen
  • Nachwuchsgewinnung

Interessensbekundung

Die Bewerbungsphase ist beendet. Interessierte Organisationen konnten sich bis zum 11. Juli 2021 für das Programm bewerben. Insgesamt werden 25 Organisationen beim Ausbau und der Weiterentwicklung von Bildungsangeboten unterstützt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Förderprogramm

Ehrenamtliche kommen zusammen, lernen voneinander und miteinander, machen sich fit für die Herausforderungen in ihren Organisationen und blicken gemeinsam in die Zukunft. Fort- und Weiterbildungsangebote sind ein wesentlicher Bestandteil eines gelingenden, kreativen und wirksamen Engagements.

Zivilgesellschaftliche Akteure haben in der Zeit der Pandemie vielfach ihre Veranstaltungs- und Fortbildungsprogramme in kurzer Zeit mit viel Engagement auf neue Füße gestellt. Jetzt ist es an der Zeit, den sich abzeichnenden dauerhaften Änderungen im Teilnehmer:innenverhalten Rechnung zu tragen. Neue Formen der Wissensvermittlung wie digitale und hybride Veranstaltungsformate werden ihren neu eroberten Platz im Veranstaltungskanon auch weiterhin beanspruchen.

Bei den damit verbundenen Herausforderungen setzt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit dem Förderprogramm Bildungsturbo an: So wird mit dem Bildungsturbo die Fort- und Weiterbildungslandschaft in der Zivilgesellschaft bei der qualitativen Weiterentwicklung, der Verstetigung der Angebote und der Einbeziehung von bislang nicht – beziehungsweise zu wenig – berücksichtigten Zielgruppen unterstützt.

Das Förderprogramm Bildungsturbo richtet sich an als gemeinnützig anerkannte Organisationen, die bereits über Erfahrungen in der Durchführung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen verfügen. Es werden sowohl rein ehrenamtlich getragene Organisationen unterstützt als auch solche, die über bis zu 20 hauptamtliche Mitarbeiter:innen (berechnet auf Vollzeitstellen) verfügen.

Antragsberechtigt sind:

  • juristische Personen des privaten Rechts (z.B. Vereine, Stiftungen, gGmbH, gUG, gAG, gemeinnützige Genossenschaften);
  • juristische Personen des öffentlichen Rechts, soweit es sich nicht um von der Förderung ausgeschlossene Organisationen handelt.

Die Antragsteller:innen müssen auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen

Grundordnung stehen und eine den Zielen und Werten des Grundgesetzes förderliche und entsprechende Arbeit gewährleisten.

Weitere Details (auch zu nicht antragsberechtigen Organisationen) entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung vom 28. Juni 2021.

Mit dem Förderprogramm Bildungsturbo unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis zu 25 Organisationen mit jeweils bis zu 75.000 Euro dabei, ihre Fort- und Weiterbildungsprogramme sowie Coachings im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt im Jahr 2021 qualitativ maßgeblich weiterzuentwickeln.

Beim Bildungsturbo handelt es sich um eine Anteilsfinanzierung. Die Zuwendung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt beträgt regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Es muss ein finanzieller Eigenanteil durch die Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger von 10 Prozent erbracht werden.

Die geförderten Organisationen vernetzen sich untereinander. Sie wirken unter Schirmherrschaft der DSEE aktiv an der Erstellung eines Transferhandbuchs mit, welches die Erfahrungen, Ansätze und Tipps zur Durchführung guter Fort- und Weiterbildungsprogramme bündelt.

Folgende Kosten können im Rahmen des Förderprogramms Bildungsturbo gefördert werden:

  • Vorhabenbezogene Personalausgaben (inkl. Personalkosten für Organisationsentwicklung im Hinblick auf eine Fortführung der Angebote nach dem Auslaufen der Förderung durch die DSEE)
  • Honorare und Entgelte (insbesondere für Designer: innen, Referent:innen und Programmierer:innen);
  • Sachausgaben wie Fahrt- und Raumkosten und Verpflegungskosten sowie für Hardware (insbesondere PC-Ausstattung, Smartphone, Tablet, Webcam sowie Zubehör) und Software (bei Lizenzkosten: anteilig bis zum Projektende 31. Dezember 2021) zur technischen Ermöglichung / Verbesserung von Fort- und Weiterbildungsangeboten.

Zur Deckung der indirekten Ausgaben (z.B. Porto- und Versandkosten, Büromaterial, anteilige Mietkosten) wird eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 Prozent direkten vorhabenbezogenen Ausgaben gewährt.

Weitere Details (auch zu nicht förderfähigen Kosten) entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung vom 28. Juni 2021.

Je antragsberechtigter Organisation wird nur eine Zuwendung gewährt.

Häufig gestellte Fragen zur Interessenbekundung

Für das Förderprogramm Bildungsturbo gibt es einen zweistufigen Auswahlprozess bestehend aus dem Interessenbekundungsverfahren und dem Antragsverfahren:

  • Interessenbekundungsverfahren
    Am 28. Juni 2021 startet das öffentliche Interessenbekundungsverfahren. Die Teilnahme ist nur digital über das Antragstool möglich. Bis zum 11. Juli 2021 um 23:59 Uhr können alle antragsberechtigten Organisationen ihre Interessensbekundung einreichen.
  • Auswahlverfahren
    Im anschließenden Auswahlverfahren werden aus allen fristgerecht eingegangenen Interessensbekundungen 25 Organisationen durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit Hilfe eines transparenten Kriterienkatalogs ausgewählt.
    Nach Aufforderung durch die DSEE bis zum 19. Juli 2021 stellen die ausgewählten Organisationen bis zum 1. August 2021 ihren Antrag über das von der DSEE bereitgestellte Antragssystem.

Aus dem Interessenbekundungsverfahren heraus werden nach festgelegten und transparenten Kriterien 25 Organisationen ausgewählt und zur Antragsstellung durch die DSEE schriftlich aufgefordert. Eine Antragstellung ohne Aufforderung durch die DSEE ist nicht möglich.

Die Stiftung bewertet die eingegangenen Interessensbekundungen anhand der nachfolgenden Kriterien:

  • Anzahl der zu erreichenden Engagierten;
  • Nachvollziehbare und überzeugende Projekt- und Wirkungslogik;
  • Innovationscharakter der Maßnahme;
  • Ausgeglichene regionale Verteilung;
  • Räumliche Ausrichtung der Angebote;
  • Vernetzungsaspekte;
  • Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Organisationen und Strukturen;
  • Wirkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen;
  • Ausgeglichene Verteilung nach Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts (z.B. Sport, Kultur, Umwelt);
  • Ermöglichung von Engagement für alle Menschen, insbesondere auch für diejenigen, die teils einen erschwerten Zugang zum Engagement haben (z.B. junge Menschen, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Zuwanderungshintergrund, Seniorinnen und Senioren, bildungsbenachteiligte Menschen).

Die eingereichten Interessenbekundungen werden durch die DSEE sowie gegebenenfalls weitere externe Dienstleister:innen statistisch erfasst, auf Vollständigkeit sowie auf die Einhaltung der Fördervoraussetzungen geprüft und fachlich votiert. Die abschließende Entscheidung über eine Förderung obliegt der DSEE.