Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt wissenschaftlich beleuchten

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördert praxisorientierte Forschungsvorhaben mit bis zu 150.000 Euro

Neustrelitz, 25. November 2021. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unterstützt zivilgesellschaftliche Einrichtungen, die zu drängenden Fragen der Engagementförderung forschen. Insgesamt stehen dafür bis zu 150.000 Euro pro Vorhaben zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Hochschulen, Ressortforschungseinrichtungen, gemeinnützige außer-universitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Stiftungen sowie andere juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Interessensbekundungen sind vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2022 möglich.

Brücke zwischen Forschung und Praxis

Die DSEE will Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis dabei unterstützen, bestehende Forschungslücken zu schließen. Gleichzeitig sollen aus den Ergebnissen Tipps für die Engagementpraxis sowie konkrete Empfehlungen für die Engagementpolitik und -forschung abgeleitet werden.

Schwerpunkte des Forschungsaufrufs

Die drei Schwerpunkte des Programms adressieren aktuelle Forschungsbedarfe und spiegeln die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts wider.

  • Digitales Engagement
  • Soziale Ungleichheit im bürgerschaftlichen Engagement und im Ehrenamt
  • Engagement-fördernde Infrastruktureinrichtungen.

Meilensteine des Bewerbungsprozesses

Interessenbekundungen können vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2022 über die Internetseite der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt eingereicht werden. Alle vorgeschlagenen Vorhaben werden dann nach den in der Förderbekanntmachung dargestellten Kriterien bewertet. Die Organisationen ausgewählter Forschungsvorhaben haben im Anschluss vom 21. Februar bis zum 11. März 2022 die Gelegenheit, ihren vollständigen Antrag einzureichen. Ab dem 1. April 2022 können die geförderten Forschungsvorhaben umgesetzt werden.

Weitere Informationen zum Forschungsaufruf und den Teilnahmevoraussetzungen finden Interessierte auf der Internetseite der DSEE: www.d-s-e-e.de/foerderung/forschungsaufruf

Katarina Peranić, Vorständin der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt:
„Mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördern wir das Engagement in seiner ganzen Vielfalt. Um das noch zielgerichteter tun zu können, brauchen wir eine solide Wissensbasis. Mit dem Forschungsaufruf möchten wir unseren Erkenntnisstand im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts weiter ausbauen und die gewonnenen Informationen gleichzeitig für die Engagementpraxis aufbereiten.“

Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt:
„Die Erforschung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt ist uns ein wichtiges Anliegen. Mit unserem ersten Forschungsaufruf wollen wir Institutionen dabei unterstützen, sich mit uns gemeinsam auf den Weg zu machen, um Forschungslücken im Bereich der Engagementförderung zu schließen. Das so gewonnene Wissen wollen wir gern allen Interessierten in geeigneter Weise zur Verfügung stellen.“

Ansprechpartner

Thorsten Garde
Leiter Kommunikation/Sprecher der Stiftung

03981 4569-604
thorsten.garde@d-s-e-e.de