Förderprogramm Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona

Durch die Corona-Pandemie waren und sind wir vor besondere Herausforderungen gestellt. Um gemeinnützige Organisationen, Engagement und Ehrenamt in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hat die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt das „Förderprogramm Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“ aufgelegt.

Aktuelle Informationen zum Förderprogramm

Über 1.950 Anträge wurden seit dem 1. November 2020 mit einem Volumen von über 15,1 Millionen Euro beschieden. Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, in den nächsten Tagen so viele Anträge wie möglich zu bearbeiten. Dabei gehen wir bei der Prüfung konform zu unserer Förderrichtlinie vom 10. September vor und bearbeiten die Anträge einzeln und in der zeitlichen Folge ihres Eingangs.

Vereine und andere gemeinnützige Organisationen sind durch die Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten. Damit sie ihre wichtige Arbeit fortsetzen können, gibt es eine Reihe von Förderprogrammen von Bund, Ländern und anderen Organisationen. Die Liste wird permanent aktualisiert (Stand. 25. November 2020)

Fehlt ein Programm? Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail! Vielen Dank!

Bundesweit

Bund –  Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die zweite Phase des Bundesprogrammes (Überbrückungshilfe II) ist in Kraft getreten. Anträge können bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Selbständige, gemeinnützige Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen und Stiftungen, die langfristig wirtschaftlich am Markt tätig sind.

Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit

Mit dem Sonderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden 100 Millionen Euro für Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung und der Kinder- und Jugendarbeit zusätzlich bereitgestellt, die wegen der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Notlage geraten sind. Teil B des Sonderprogramms läuft bis 31. August 2021.

#WeKickCorona

WeKickCorona ist eine Spendenaktion für soziale Einrichtungen – initiiert von Leon Goretzka & Joshua Kimmich. Insgesamt wurden bereits mehr als 5 Millionen Euro an karitative Vereine und soziale Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen gespendet. Karitative oder soziale Einrichtung können bei WeKickCorona Hilfe beantragen.

Fußballer halten zusammen: Der Corona-Nothilfefonds der DFB-Stiftung Sepp Herberger

Förderanträge können fortlaufend bei der Stiftung eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich in den DFB-Mitgliedsverbänden, deren Untergliederungen (zum Beispiel Schiedsrichtervereinigungen) und den bundesdeutschen Fußballvereinen engagieren.

Bundesländer

Baden-Württemberg

Fördergelder für Zivilgesellschaft und für Vereine

Das Landesregierung Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für gemeinnützige Vereine sowie zivilgesellschaftliche Organisationen zur Verfügung, die in der Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind und keine finanzielle Unterstützung erhalten haben.

Brandenburg

Corona-Kulturhilfe vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige kulturelle Vereine, Stiftungen und Gesellschaften aus Brandenburg, die im Zusammenhang der Corona-Pandemie unter Einnahmeausfällen leiden, können bis zum 30. November 2020 Anträge auf Unterstützung beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg stellen.

Corona-Überbrückungshilfe für Sportvereine 

Die Landesregierung Brandenburg hat die Fördermaßnahmen für in Not geratene Sportvereine verlängert. Vereine können noch bis zum 6. Dezember 2020 Anträge einreichen, um damit Finanzierungslücken zu schließen.

Bremen

Soforthilfeprogramm für den Sport aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus- Krise

Sportvereine aus Bremen und Bremerhaven können einen zweiten Antrag auf Zuschuss in Höhe von bis zu 5.000 Euro stellen, wenn sie aufgrund der Coronakrise im Zeitraum vom 1. September 2020 bis 31. Dezember 2020 Einnahmeausfälle haben. Hat ein Verein bis zum 31. August 2020 noch keinen Antrag gestellt, kann er zwei Anträge bis zu je 5.000 Euro einreichen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf bis zu 25.000 Euro bei Nachweis der Existenzbedrohung zu stellen. Anträge können bis zum 30. November 2020 beim Amt für Sport und Freizeit gestellt werden.

Hamburg

Gemeinschaftsfonds „Hamburger Spielräume für Kinder, Jugendliche und Familien“ für außerschulische Projekte in der Corona-Krise

Um Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, haben Hamburger Stiftungen den Fonds „Hamburger Spielräume“ ins Leben gerufen. Die maximale Förderhöhe beträgt 2.500 Euro. In Ausnahmefällen können nach vorheriger Rücksprache für Reisen und Ausflüge Beträge bis zu 3.000 Euro bewilligt werden.

Hessen

Soforthilfe für gemeinnützige Vereine

Gemeinnützige Vereine in Hessen können im Programm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ Mittel beantragen, um coronabedingte Ausfälle abzufedern. Zugleich können Mittel beantragt werden, um laufende Kosten für z.B. Miete zu bezahlen.

Mecklenburg-Vorpommern

Coronahilfe für kulturelle Träger (MV-Schutzfonds Kultur)

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gewährt aus dem „MV-Schutzfonds Kultur“ Mittel für Träger gemeinnütziger Projekte in der Kulturförderung des Landes M-V. Darüber hinaus werden auch kulturelle Träger außerhalb der Kulturförderung des Landes M-V unterstützt, sofern sie gemeinnützig im Sinne des Steuerrechts sind und an ihrem Fortbestand ein besonderes Landesinteresse besteht. Eine Antragstellung ist noch bis zum 31. Dezember 2020 möglich.

MV „Corona Soforthilfe-Fonds“ der Ehrenamtsstiftung MV

Als Soforthilfe für das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement in Mecklenburg-Vorpommern können gemeinnützige Institutionen, z.B. Vereine und Körperschaften des öffentlichen Rechts, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, von der Ehrenamtsstiftung MV finanzielle und ideelle Unterstützung erhalten, um akute Notlagen zu verhindern oder zu beseitigen. Die finanzielle Unterstützung beträgt im Regelfall bis zu 1.000 Euro, bei besonderem Bedarf bis zu 3.000 Euro. Anträge können noch bis zum 30. November 2020 gestellt werden.

Niedersachsen

Sonder-Förderprogramm für die Jugendarbeit im Sport in Coronazeiten

Die Sportjugend Niedersachsen, der LandesSportBund und das Land Niedersachsen haben ein Sonder-Förderprogramm für die Jugendarbeit im Sport in Coronazeiten in Höhe von 250.000 Euro aufgelegt. Antragsberechtigt sind Sportvereine, andere gemeinnützige Sportorganisationen Landesfachverbände, die ordentliche Mitglieder im LSB sind sowie Sportbünde, die Gliederungen des LSB sind. Anträge können bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden.

Kreativitätsfondue – Der Aktionsfonds für kreative Jugendarbeit in Niedersachsen 

Aktionsfonds für Jugendliche, Jugendeinrichtungen und Jugendinitiativen in ganz Niedersachsen, der sie bei Aktionen in Zeiten der Corona-Krise unterstützt; gesucht werden kreative Lösungen, damit junge Menschen trotz Kontaktbeschränkungen weiter miteinander kommunizieren, ihren Hobbys nachgehen und die freie Zeit sinnvoll nutzen können.

Niedersachsen-Schnellkredit für gemeinnützige Organisationen

Die KfW, das Land Niedersachsen und die NBank unterstützen mit dem Förderangebot gemeinnützige Organisationen in Niedersachsen, die im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Darlehen können in Höhe von 10.000 Euro bis 800.000 Euro beantragt werden.

Nordrhein-Westfalen

Sonderprogramm Heimat 2020

Gemeinnützige Vereine oder Organisationen können zur Überwindung eines durch die Corona-Pandemie verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses beim Land Nordrhein-Westfalen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen. Anträge können ab dem 15. Juli 2020 online an die Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen gerichtet werden.

Rheinland-Pfalz

Schutzschild für Vereine in Not 

Gemeinnützige Vereine oder andere gemeinnützig anerkannte zivilgesellschaftliche Organisation aus Rheinland-Pfalz können im Rahmen des Programms „Schutzschild für Vereine in Not“ eine Soforthilfe in Höhe von bis zu 12.000 Euro beantragen.

Saarland

Corona-Soforthilfe für Sportvereine in Sachsen

Sportvereine aus Sachsen, die durch die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie unverschuldet in ihrer Existenz bedroht sind, können finanzielle Unterstützung in Form einer einmaligen Soforthilfe-Zahlung in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragen.

Sachsen-Anhalt

Coronahilfen für Sachsen-Anhalts Sportvereine

Sportvereine und -verbände aus Sachsen-Anhalt können zusätzliche finanzielle Unterstützung beantragen, wenn sie durch die Coronapandemie vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind, die ihre Existenz bedrohen. Hierfür stehen gegenwärtig 1.000.000 Euro Landesmittel zur Verfügung.

Schleswig-Holstein

Soforthilfe Kultur II

Mit der „Soforthilfe Kultur II“ unterstützt das Land Schleswig-Holstein gemeinnützige Einrichtungen der Kultur und der Minderheiten. Antragsberechtigt sind Einrichtungen der Kultur- und Weiterbildung sowie der Minderheiten und Volksgruppen (laut Artikel 6 der Landesverfassung), die infolge der Bekämpfung der Corona-Pandemie von Liquiditätsengpässen existenziell bedroht sind. Anträge können bis zum 30. November 2020 gestellt werden.

Häufig gestellte Fragen

Der zuständige Sachbearbeiter, der über ihren Antrag entscheidet, wird Ihnen eine E-Mail übersenden und Ihnen ihr Förderkennzeichen übermitteln. Aufgrund des hohen Antragsaufkommens ist mit zeitlichen Verzögerungen zu rechnen. Bitte haben Sie daher etwas Geduld. Wir sind nach Kräften bemüht, so rasch wie möglich über ihren Antrag zu entscheiden.

1. Antragstellung

2. Antragsprüfung und ggf. Genehmigung vorzeitiger Maßnahmenbeginn

3. Bescheid

4. Wenn positiver Bescheid: Mittelabruf (bis spätestens 15. Dezember 2020)

5. Projektabschluss bis spätestens 31. Dezember 2020

6. Verwendungsnachweis (Sachbericht & zahlenmäßiger Nachweis die Vorlagen hierzu folgen)

Das Projekt, welches Ihrem Antrag zugrunde liegt, muss zwingend spätestens bis zum 31. Dezember 2020 beendet sein. Die Kosten, die abgerechnet werden, müssen bis spätestens den 31. Dezember 2020 tatsächlich entstanden bzw. angefallen sein.

Die Mittel müssen bis spätestens 15. Dezember 2020 abgerufen werden. Die abgerufenen Mittel müssen „zeitnah“ (spätestens sechs Wochen nach Abruf) ausgegeben werden. D.h., Sie müssen die Rechnung bis spätestens zum 26. Januar 2021 bezahlen. Achtung: Das Projekt selbst muss bis zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein.

Die Lieferung muss bis zum 31. Dezember 2020 erfolgen. Die Rechnung kann noch im Januar eingehen und bis zum 26. Januar 2021 entsprechend beglichen werden.

Bitten beachten Sie: Bei den bewilligten Fördergeldern handelt es sich um Steuergelder, mit denen gewissenhaft und sparsam umgegangen werden muss. Vergleichen Sie daher grundsätzlich vor jedem Kauf und jeder Beauftragung die Preise oder das Honorar. Dokumentieren Sie den Vorgang, in dem Sie drei schriftliche Angebote des Anbieters oder Screenshots von Einkaufskörben beilegen. Unsere Empfehlung: Fügen Sie die entsprechenden Einzelangebote als Ausdruck zu Ihren Unterlagen bei.

Ab einem Auftragswert von 3.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) sind Sie zudem verpflichtet, den Preisvergleich schriftlich und förmlich begründet zu dokumentieren und Ihren Abrechnungsunterlagen beizufügen. Nutzen Sie hierzu das von uns auf der Förderseite bereitgestellte Formular. Falls es nicht möglich ist, drei schriftliche Angebote einzuholen, müssen Sie dies begründen und aktenkundig machen.

Die Teilung des Auftrages in mehrere Vergaben ist unzulässig, wenn damit der Zweck verfolgt wird, einen Netto-Auftragswert von 3.000 Euro zu unterschreiten. Wann dies der Fall ist, lässt sich nicht pauschal sagen und wird später im Einzelfall geprüft. Sollten Sie unsicher sein, empfehlen wir Ihnen, drei Angebote einzuholen und diese schriftlich zu dokumentieren.

Sie sind verpflichtet, das wirtschaftlichste Angebot zu nehmen. Das wirtschaftlichste Angebot in einem Vergabeverfahren ist dasjenige mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Preis können hier auch andere Auswahlkriterien (beispielsweise Sozial- und Nachhaltigkeitsaspekte, Qualität, Lieferzeit u. a. m.) im Vorfeld definiert und bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Freiberufliche Leistungen fallen nicht unter die Vergabevorschriften. Auch hier empfehlen wir Ihnen einen Preisvergleich. Unter die freiberuflichen Leistungen fallen unter anderem alle sprach- und informationsvermittelnden Berufe (Journalisten, Dolmetscher, Übersetzer, Lehrer und Dozenten). Einen Katalog aller freien Berufe finden Sie im Einkommensteuergesetz unter § 18 Abs. 1 Nr. 1 (EStG).

Nach Ende der Förderung sind Sie verpflichtet, bei DSEE einen Sachbericht sowie einen zahlenmäßigen Nachweis einzureichen. Dieser wird von der DSEE auf die zweckgerechte Verwendung der Mittel hin geprüft. Stichprobenartig werden auch Tiefenprüfungen durchgeführt. Bei den Tiefenprüfungen werden ebenfalls die Vergabedokumentationen auf ihre Schlüssigkeit hin überprüft.

Sollten Sie eine Verwaltungskostenpauschale bewilligt bekommen haben, können Sie diese als Ausgabe in dem zur Verfügung gestellten zahlenmäßigen Nachweis in der bewilligten Höhe eintragen. Für die Abrechnung der Verwaltungskostenpauschale müssen keine Belege vorgelegt werden. Einige Antragsteller:innen haben die Verwaltungskostenpauschale gestrichen/mit 0 Euro beantragt. Dann entfällt diese Möglichkeit, da diese nicht rückwirkend bewilligt werden kann. Ob dies auf Ihren Antrag zutrifft, können Sie dem Ausgaben- und Finanzierungsplan beziehungsweise einer dem Bescheid beigefügten Korrektur entnehmen. 

Der Bewilligungszeitraum ist der Zeitraum, indem Ausgaben als zuwendungsfähig abgerechnet werden können. Die Ausgaben müssen innerhalb des Bewilligungszeitraums entstanden sein (beispielsweise Lieferung einer Bestellung, Durchführung eines Online-Workshops). Der Bewilligungszeitraum wird mit dem Zuwendungsbescheid festgelegt und ist bindend. Ausgaben, die vor oder nach dem im Bescheid genannten Zeitraum getätigt wurden, sind nicht förderfähig und müssen selbst finanziert werden. 

Sollten wir Ihnen vor dem Fördermittelbescheid einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn bewilligt haben, so gilt der in diesem Bescheid genannte Termin rückwirkend als erster Abrechnungstag.

Sie dürfen ab dem ersten Tag des Bewilligungszeitraums Ausgaben tätigen und müssen nicht auf den Eingang der Mittel auf Ihrem Konto warten – ggf. müssten Sie an dieser Stelle dann in Vorleistung gehen.

Für alle Förderungen gilt der 31. Dezember 2020 als Ende des Bewilligungszeitraums. Das heißt, alle Lieferungen und sonstigen Leistungserbringungen müssen bis zu diesem Zeitpunkt erfolgen. Ausnahmen sind nicht möglich. Die Rechnung kann jedoch noch im Januar eingehen und bis zum 26. Januar 2021 entsprechend beglichen werden.

Änderungen in den Kalkulationen sind nicht ungewöhnlich und kein Beinbruch. Solange der Förderzweck weiter verfolgt wird, können Sie innerhalb des Einzelansatzes (beispielsweise den Sachkosten) problemlos Änderungen vornehmen. Beispiele: Änderung der geplanten Laptop-Marke, Weglassen eines Druckers und dafür Kauf einer weiteren Webkamera. Ausnahme: Dinge, die nicht dem Zweck der Förderrichtlinie und dem in Ihrem Antrag beschriebenen Zielen dienen oder von der Förderung grundsätzlich ausgeschlossen sind (beispielsweise Büromöbel in Handlungsfeld 1 oder Baumaßnahmen, siehe auch das Kapitel 5 “Nicht zuwendungsfähige Ausgaben” im Förderleitfaden). 

Sollten Sie beabsichtigen, Mittel von einem Einzelansatz auf einen anderen zu verschieben (beispielsweise von den Honoraren zu den Sachkosten), ist dies ohne Genehmigung bis zu einem Umfang von 20 Prozent der Summe des Einzelansatzes möglich. Dies muss jedoch kostenneutral erfolgen, d.h. in einem Einzelansatz zusätzlich ausgegebenen Mittel müssen an anderer Stelle eingespart werden. Eine nachträgliche Erhöhung der Fördermittel aufgrund gestiegener Kosten ist nicht möglich. Eine darüber hinausgehende Mittelumwidmung bedarf einer Genehmigung durch die DSEE. 

Nach Ende der Förderung sind Sie verpflichtet, spätestens sechs Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraums einen Sachbericht sowie einen zahlenmäßigen Nachweis einzureichen. Diese werden von der DSEE auf die zweckgerechte Verwendung der Mittel hin geprüft. Eine Fristverlängerung für die Vorlage des Verwendungsnachweises kann in begründeten Fällen auf Antrag gewährt werden. Alle Vorlagen stehen Ihnen zum Download auf dieser Seite zur Verfügung. Alle Unterlagen (Belege, Vergabedokumentationen und sonstige projektbezogene Dokumente) sind zehn Jahre aufzubewahren.

Stichprobenartig oder bei Zweifeln an der ordnungsgemäßen Mittelverwendung werden auch vertiefte Nachweisverwendungsprüfungen durchgeführt. Diese erfolgen entweder durch Anforderung aller relevanten Unterlagen oder werden vor Ort durchgeführt.

Ob es im kommenden Jahr ein neues Förderprogramm geben wird oder nicht, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Wir ermutigen Sie aber, Ihre konkreten Bedarfe an uns heranzutragen, sodass wir uns für die beste Lösung im Sinne der Stärkung von Engagement und Ehrenamt einsetzen können. Sie haben auch die Möglichkeit, sich für unseren Newsletter anzumelden.

Wo wir fördern

Zahlen, Daten, Fakten

über

12.500

Anträge sind bei uns bis zum 1. November eingegangen.

Über

1950

Anträge wurden bereits beschieden,

mit einem Volumen von über

15,1

Millionen Euro (Stand: 27.11.2020).

Sie haben Fragen? Wir helfen gerne.

E-Mailfoerderung@d-s-e-e.de

Telefonisch sind wir für Sie von Montag bis Freitag von 13:30 bis 15:30 Uhr unter der Nummer 03981 2174300 erreichbar.

Bitte beachten Sie: Aktuell erhalten wir zahlreiche telefonische Anfragen. Wenn Sie uns eine Nachricht hinterlassen möchten, schreiben Sie uns am besten eine E-Mail – unter Angabe ihres Förderkennzeichens – an foerderung@d-s-e-e.de. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

In unserer FAQ-Liste finden Sie zudem Antworten zum Ablauf, zum Prozess und zu Fragen rund um den Antrag selbst.