Barcamp Engagiertes Land

Ob im dichtbesiedelten Speckgürtel oder in abgelegenerer Lage – Engagement macht den Unterschied. Überall engagieren sich Menschen und packen gemeinsam für die Sachen an, die ihnen wichtig sind. So öffnet die verfallene Scheune ihre renovierten Tore als Begegnungsort, der Fußball-Nachwuchs kann dank ehrenamtlicher Übungsleiter:innen trainieren oder die Feuerwehr organisiert das Dorfsommerfest.

Doch allein lässt sich vor Ort nur schwer etwas bewegen. Erst wenn viele Akteur:innen zusammenarbeiten, können sie auf die Fragen des Zusammenlebens gemeinsam Antworten finden, die verschiedene Perspektiven vor Ort verbinden und damit auch neue, innovative Wege ermöglichen.

Treffen im Digitalen Dorf

Wir treffen uns zu unserem BarCamp „Engagiertes Land“ in einem digitalen Dorf. Das verspricht viel Spaß und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Ihr könnt Euch zum Beispiel mit Avataren bewegen und so – fast wie bei Veranstaltungen vor Ort – mit anderen direkt in den Austausch kommen.

Anleitung: Wie man sich in unserem digitalen Dorf bewegt und austauscht, erklären wir hier ausführlich.

Diese Art der Veranstaltung mag für den einen oder die andere noch ungewohnt sein, aber wenn Ihr angemeldet seid, könnt ihr am Abend vor dem BarCamp auch schonmal vorbeischauen (ab 18:00 Uhr). Dann könnt ihr nicht nur ausprobieren, wie das funktioniert, sondern auch schon andere Teilgeber:innen kennenlernen. 

Ein Barcamp für Euch und mit Euch

Ob kleine Initiative oder großer Verein, ob Verbands- oder Verwaltungsvertreter:in, wir wollen alle ins Gespräch bringen und gemeinsam darüber diskutieren, was Engagement in ländlichen Räumen bewegen kann, was es dazu braucht und welche Ansätze zur Förderung des Engagements bereits erfolgreich sind.

Darum geht es

  • Wie können Engagementstrukturen und Vereine in ländlichen Räumen wirkungsvoll gestärkt werden?
  • Wie können lokale Netzwerke aufgebaut werden?
  • Wie gelingt es, dass Netzwerke für alle offen und zugänglich sind – zum Beispiel sowohl für Alteingesessene als auch für Zugezogene?
  • Welche Folgen birgt die Corona-Pandemie für Vereine und Netzwerke?

Mit Padlet erstellt

Rules of Barcamp

Ein BarCamp ist ein offenes Konferenzformat, das ohne „Keynotes“ und Hierarchien auskommt. Alle Teilnehmenden sind gleichermaßen Teilgebende. Alle können sich mit Ihren Fragen und mit Ihrem Wissen einbringen, selbst sogenannte „Sessions“ (max. 45-minütige Kurzworkshops oder Diskussionsrunden) geben und die Konferenz-Inhalte mitgestalten. Das Format ist nur der Rahmen, das BarCamp seid Ihr!

Und noch was: Ja, üblicherweise wird auf BarCamps geduzt – ein guter Weg, Hierarchien zu vermeiden. Um darüber hinaus echte Partizipation zu ermöglichen, gibt es außerdem noch ein paar Regeln: die „Rules of BarCamp“

  • Keine Zuschauer

    Bei BarCamps stehen der Austausch und die Diskussion auf Augenhöhe im Vordergrund. Zurücklehnen und passiv zuhören gilt nicht!

  • Geplant ungeplant

    Ein BarCamp bietet Raum für Spontanität. Was genau auf der „Tagesordnung“ steht, weiß man immer erst danach.

  • Nur Mut!

    Ob in den „Sessions“ oder auf dem „Pausenhof“: Alle tragen zum Gelingen bei. „Dumme Fragen“ gibt es nicht!

  • Law of two feet

    Das „Gesetz der zwei Füße“ besagt: Wenn Du zu einer Diskussion nichts beizutragen hast, wechsle den Session-Raum.

  • Sprich über das BarCamp

    Austausch und Diskussion schafft neues Wissen. Und Wissen muss fließen. Also: Sprich über das BarCamp! Nutze hierfür in den Social-Media-Kanälen den Hashtag #ELa21

DSEE-BARCAMP #ELA21

Barcamp Engagiertes Land

am 21. April 2021, 14:00 bis 18:30 Uhr

mit über

200

Interessierten.

Kontakt

Hans Feldbauer
Referent Strukturstärkung

03981 21743-82

hans.feldbauer@d-s-e-e.de

Partner

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