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Total digital!

Ein Förderprogramm des Deutschen Bibliothekenverbandes e.V.

Das Förderprogramm des Deutschen Bibliotheksverbands richtet sich an Einrichtungen, die Projekte für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren planen.

Mit dem Programm „Total Digital!“ fördert der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) bundesweit lokale Vorhaben digitaler Leseförderung. Damit sollen insbesondere Kinder und Jugendliche, die einen erschwerten Zugang zu Bildung haben, erreicht werden und zusätzliche Bildungschancen erhalten.
Im Rahmen der geförderten kulturellen Bildungsvorhaben sollen Kinder und Jugendliche Geschichten kennenlernen und dazu angeregt werden, sich mit digitalen Medien auszudrücken. Zentral ist, dass die Teilnehmenden selbst kreativ arbeiten und die Vorhaben aktiv mitgestalten und umsetzen.
Hierzu können je nach inhaltlichem Konzept unterschiedliche analoge und digitale Medien – Buch, Comic, E-Book, Bilderbuch-Apps, Internet, Social Media, Computerspiele, Hörspiele, Video, Rallye, (Trick-)Film, Foto etc. – verwendet oder kombiniert werden. Idealerweise sollen Medien der alltäglichen Nutzung zum Einsatz kommen, damit die Zielgruppe auch nach Gesamtprojektende die Möglichkeit hat, diese weiter zu nutzen.

Formate
Für die Umsetzung werden drei auch kombinierbare Formate angeboten: eine 3-TermineVeranstaltungsreihe, eine Projektwoche und ein Kurs über 3 Monate. Alle Aktionen werden von ausgebildeten Medienpädagog*innen konzipiert und umgesetzt.

Bündnisse
Kompetenzen bündeln, Synergien nutzen und so Nachhaltigkeit schaffen: Um die außerschulische kulturelle Bildungsarbeit auf lokaler Ebene zu stärken, werden alle Projekte im Verbund von mindestens drei Institutionen umgesetzt, die unterschiedliche Kompetenzen und Expertise einbringen. Gemeinsam bilden sie ein lokales Bündnis für Bildung.
Aufgerufen sind Einrichtungen wie z.B. Bibliotheken, Kitas, Schulen oder Einrichtungen der beruflichen Bildung sowie Vereine, Jugendeinrichtungen oder -verbände, Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Migrant*innenselbstorganisationen oder kirchliche Institutionen. Jede dieser Einrichtungen (mit Ausnahme von Schulen und Kindertagesstätten) darf im Bündnis federführend sein und den Antrag stellen.
Zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements in der kulturellen Bildung ist die Einbindung von Ehrenamtlichen in die Umsetzung ausdrücklich gewünscht.

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