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Sonderhilfe Ukraine

Ein Förderprogramm der UNO Flüchtlingshilfe

Was fördert die UNO-Flüchtlingshilfe?

Als deutscher Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) unterstützt die UNO-Flüchtlingshilfe hauptsächlich dessen Hilfsprojekte für Flüchtlinge im Ausland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bewältigung von Fluchtfolgen. Ziel hierbei ist es, Geflüchteten ein menschenwürdiges und autarkes Leben zu ermöglichen. Auch die Eingliederung geflüchteter Menschen nach ihrer freiwilligen Rückkehr oder ihre Integration in das Aufnahme- bzw. Drittland sind wichtige Aufgaben der UNO-Flüchtlingshilfe.

Darüber hinaus fördert die UNO-Flüchtlingshilfe auch ausgewählte Hilfsprojekte in Deutschland. Der Fokus der Projektförderung liegt dabei auf der Beratung und Betreuung von Geflüchteten, z.B. in den Bereichen Gesundheitsförderung oder Rechts- und Asylverfahren, um sie dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Da besonders Schutzbedürftige wie etwa Frauen, Kinder, Ältere und Menschen mit Behinderung am schwersten von Flucht und Vertreibung betroffen sind, werden Projekte für diesen Personenkreis sowie Projekte in strukturschwachen Gebieten bevorzugt gefördert. Ebenso werden durch die UNO-Flüchtlingshilfe Projekte gefördert, die ein Bewusstsein für das Schicksal von Flüchtlingen schaffen und somit das Verständnis und die Hilfsbereitschaft in der Gesellschaft stärken.

Kernbereiche der Projektförderung in Deutschland

  • Rechtsberatung und Verfahrensbegleitung
  • Psychosoziale Beratung und Begleitung
  • Bildung und Integration
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Wer ist antragsberechtigt ?

Förderanträge können von als gemeinnützig anerkannten Organisationen, Institutionen, Vereinen oder Wohlfahrtsverbänden gestellt werden, die im Bereich der Flüchtlingsarbeit bereits über Projekterfahrung verfügen und deren inhaltliche Projektausrichtung sich innerhalb der geförderten Kernbereiche der UNO-Flüchtlingshilfe befindet. Privatpersonen und Einzelfallhilfen sind von der Förderung ausgenommen.

Beispiele von Antragsberechtigten:

  • ein gemeinnütziger Verein, dessen Satzungszweck gemeinnützig ist
  • eine kirchliche/ diakonische Einrichtung
  • eine gGmbH


Beispiele von Nicht-Antragsberechtigten:

  • Schulklassen
  • Einzelpersonen
  • gewerbliche Einrichtungen
  • Stiftungen (i.d.R.)

Wie hoch ist der Förderumfang ?

Die Förderung durch die UNO-Flüchtlingshilfe dient zum Ausgleich einer Deckungslücke im Finanzplan bzw. entspricht einer Anteilsfinanzierung. Dies bedeutet u.a., dass bei Minderausgaben im Projekt, der UNO-Flüchtlingshilfe anteilig eine Rückerstattung nicht verwendeter Projektmittel zusteht. Der Antragssteller bzw. die Antragsstellerin ist verpflichtet, soweit möglich, auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Vollfinanzierung eines Projektes ist ausgeschlossen. Nachweise über beantragte sowie bewilligte Drittmittel sind im Finanzplan aufzuführen (siehe Punkt 4). Zudem müssen Eigenmittel vom Projektträger nachgewiesen werden. Die maximale Projektlaufzeit darf den Zeitraum von 12 Monaten nicht überschreiten.

Veranstaltungen (z.B. Konferenzen, Fachtagungen) können mit einer maximalen Fördersumme von 1.000 € einmalig unterstützt werden.

Wie stelle ich einen Antrag ?

Die Anträge sind vor Beginn der Maßnahme auf postalischem Wege sowie digital an die UNO-Flüchtlingshilfe zu stellen. Eine digitale Zusendung ersetzt nicht eine fristgerechte Übersendung in Papierform. Bitte verzichten Sie bei der postalischen Zusendung der geforderten Unterlagen auf jedwede Form von Heftungen oder Klammern!

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