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Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen

Soforthilfeprogramm für Sakralbauten im Rahmen des Programms "Kultur in ländlichen Räumen"

Um aktuelle und ehemalige Kirchen, Klöster und andere Sakralbauten als Kulturorte erlebbar zu machen, unterstützt das Soforthilfeprogramm „Kirchturmdenken“ Projekte, die neue Ideen zur Erschließung, Vermittlung und Nutzung von (ehemaligen) Sakralbauten entwickeln und für andere sichtbar machen.

Im Rahmen des Projekts „Kirchturmdenken“ werden lokale und regionale Akteur*innen darin unterstützt, Sakralbauten und Klosteranlagen als Orte der Auseinandersetzung mit kulturellem Erbe zugänglich zu machen und diese stärker als bisher für kulturelle Angebote und Aktivitäten zu öffnen und zu nutzen. Damit können auch in strukturarmen ländlichen Räumen Möglichkeiten bürgerschaftlicher Begegnung geschaffen und ein gemeinsames Nachdenken über die Zukunft des Orts und der Region gefördert werden.

Das Programm richtet sich an öffentliche, zivilgesellschaftliche und private Trägerinnen von Sakralbauten wie zum Beispiel Vereinen, Kirchengemeinden und anderen Religionsgemeinschaften, Initiativen und weiteren Akteurinnen. Unterstützt werden Projekte in ländlichen Gemeinden mit einer Einwohnerzahl bis 20.000 Personen mit einer maximalen Fördersumme von 25.000 Euro. „Kirchturmdenken“ begleitet interessierte Akteur*innen mit einer Workshop-Reihe um gemeinsam Sakralbauten als Orte der Kultur und als Kulturelles Erbe zu entdecken und zu reflektieren.

Wofür können Fördermittel beantragt werden?

Gegenstand der Förderung sind in erster Linie konsumtive Maßnahmen. Gefördert werden können

  1. die mediale Aufbereitung und Vermittlung der Bau- und Ausstattungsgeschichte sowie der heimat- und sozialgeschichtlichen Bedeutung des (ehemaligen) Sakralbaus, die auf die anzusprechende Zielgruppe zugeschnitten ist (Broschüre, App, Audioguide, Podcast, Video, Website bzw. Beitrag zu einer geeigneten lokalen oder regionalen Website o.Ä.) sowie die erforderliche Recherche hierfür
  2. die Durchführung von Veranstaltungen vor Ort, die entweder explizit der Denkmalvermittlung dienen oder die Denkmalvermittlung mit anderen Formen des Kulturangebots, der Kulturvermittlung oder der kulturellen Bildung verknüpfen

Die Vorhaben sollten die Zusammenarbeit mit weiteren bürgerschaftlichen Initiativen vor Ort oder in der Region anstreben. Begrüßenswert sind Vorhaben, die in Kooperation mit Bildungseinrichtungen (Kitas, Schulen, Universitäten, Fach- oder Volkshochschulen, Bibliotheken, Kunst- oder Musikschulen, Museen etc.) vor Ort oder aus der Region umgesetzt werden. Regionale Projekte unter Einbezug mehrerer (ehemaliger) Sakralbauten sind ausdrücklich erwünscht.

Was ist förderfähig?

  • projektbezogene Personalausgaben (auch Honorare)
  • Sachmittel für
    • projektbezogene Arbeits- und Verbrauchsmaterialien
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Verwaltungs- und Organisationsaufgaben
    • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz
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