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Gemeinsam für Qualität:
Kinder beteiligen im Ganztag


Die Europäische Union fördert zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) das Programm „Gemeinsam für Qualität: Kinder beteiligen im Ganztag“ in Deutschland.

Ganztagsschulen und Ganztagsangebote für Grundschulkinder sind zu einem wichtigen Bestandteil der Bildungslandschaft in Deutschland geworden. Eltern benötigen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie wünschen sich qualitativ hochwertige und flexible ganztägige Bildungsangebote, welche die Entwicklung ihrer Kinder bestmöglich fördern.
Daher führt die Bundesregierung ab 2025 stufenweise einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Kinder im Grundschulalter ein. Neben dem quantitativen Ausbau soll auch die qualitative Weiterentwicklung der Angebote an den Schulen gefördert werden.
Mit dem ESF Plus-Programm „Gemeinsam für Qualität: Kinder beteiligen im Ganztag“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit insgesamt 81,5 Millionen Euro die Schaffung von partizipativen Strukturen in der Ganztagsgrundschule als gemeinsames Angebot von Schule und Jugendhilfe.

Programmziele
– Schaffung partizipativer Strukturen in der Ganztagsgrundschule
– Verbesserung der Qualität der Ganztagsbetreuung durch die Stärkung der Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder

Um am Programm teilzunehmen, können ab dem 16. Mai 2022 mit Beginn des Antragsverfahrens Anträge nach dem „Windhundverfahren“ über das elektronische Vorsystem Z-EU-S bis zur Ausschöfpung eingereicht werden (max. bis zum 30.06.2023).

Antragsberechtigt zur Förderung sind Schulträger, Träger der freien Jugendhilfe bzw. Träger der öffentlichen Jugendhilfe, welche als Träger die schulische Betreuung an Grundschulen sicherstellen.

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